Felix Ziemann siegt in Helsinki - Katinka Hosszu kaum zu stoppen

Mit drei Siegen kehrt Felix Ziemann vom Helsinki Swim Meet zurück. Bei den Frauen räumten Ungarns Schwimmstar Katinka Hosszu sowie Sarah Sjöström ab.

| 3. April 2019 | AKTUELL

Jenny Mensing verpasste die WM-Norm über 200 Meter Rücken deutlich.

Jenny Mensing verpasste die WM-Norm über 200 Meter Rücken deutlich.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Die Nordic Swim Tour startete am Montag und Dienstag mit fünf deutschen Athleten beim Helsinki Swim Meet. Mit drei Siegen über 100 und 200 Meter Rücken sowie 200 Meter Lagen wurde der stark besetzte Wettkampf vor allem für Felix Ziemann vom SC Wiesbaden zu einem vollen Erfolg. Leicht machte es ihm die Konkurrenz dabei nicht. So verwies er auf der Lagenstrecke in 2:01,95 Minuten den australischen WM-Medaillengewinner Thomas Fraser-Holmes nur um 0,05 Sekunden auf Rang zwei. 

Ebenfalls aufs Podium schwamm Ziemanns Teamkollegin Jenny Mensing. Über 200 Meter Rücken errang die 33-Jährige in 2:14,02 Minuten den zweiten Platz hinter Olympiasiegerin Katinka Hosszu. Die vom DSV geforderte WM-Norm verpasste Mensing dabei deutlich. Auf Rang drei platzierte sie sich über 50 Meter Rücken. Nach 29,02 Sekunden schlug Mensing hinter der Österreicherin Caroline Pilhatsch (28,05 Sekunden) und der Finnin Mimosa Jallow (28,18 Sekunden) an.

Adrian Eichler und Selina Müller schafften es jeweils einmal ins A-Finale. Bei Eichler waren es die 200 Meter Schmetterling, welche er in 2:09,91 Minuten als Fünfter beendete. Müller belegte den achten Platz über 200 Meter Rücken in 2:25,49 Minuten. Robin Backhaus, einziger Nicht-Wiesbadener im deutschen Team, startete über 100 und 200 Meter Freistil. Über beide Strecken qualifizierte er sich für das A-Finale und schlug in 52,10 Sekunden als Siebter bzw. 1:53,76 Minuten als Fünfter an. WM-Normen wurden in Helsinki keine geknackt, doch bereits Ende der Woche geht die Nordic Swim Tour in Bergen weiter. Dort wird die deutsche Beteiligung mit Reva Foos, Christian Diener, Marco Koch, Alexandra Wenk und anderen Topathleten größer sein.

Sjöström schwimmt Weltjahresbestzeiten

Auf internationaler Ebene überzeugten vor allem Sarah Sjöström und Katinka Hosszu. Die Schwedin gewann über 50 Meter Freistil (24,22 s), 200 Meter Freistil (1:55,44 min) und 100 Meter Schmetterling (57,03 s) jeweils mit neuer Weltjahresbestzeit. Hosszu stand in Helsinki insgesamt acht Mal auf dem Podium und gewann dabei über 200 Meter Lagen, 100 und 200 Meter Rücken, 400 und 800 Meter Freistil und 200 Meter Schmetterling. Über 200 Meter Freistil und 200 Meter Brust reichte es jeweils zum dritten Platz. Auch Sjöström und Hosszu werden von 5. bis 7. April in Bergen antreten.