Florian Wellbrock siegt in Abu Dhabi gegen Top-Konkurrenz

Becken-Europameister Florian Wellbrock hat des letzte Saisonrennen der Marathon Swim World Series gewonnen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten setzte sich der Magdeburger unter anderem gegen zwei Olympiasieger durch.

| 9. November 2018 | AKTUELL

Florian Wellbrock mischt die Freiwasserszene weiter auf.

Florian Wellbrock mischt die Freiwasserszene weiter auf.

Foto >Alexander Beck / DSV

Die Entscheidung in Abu Dhabi fiel nach 10 Kilometern im Zielsprint. Wellbrock hatte auf der Schlussgeraden die größten Reserven und gewann das Rennen in 1:53:00,9 Stunden knapp vor 1-500-Meter-Olympiasieger Gregorio Paltrinieri. Platz drei sicherte sich Ungarns Freiwasser-Europameister Kristof Rasovszky. "Es hat wahnsinnig Spaß gemacht bei den Bedingungen im Freiwasser zu schwimmen", sagte Wellbrock nach seinem zweiten Weltcup-Triumph. "Hinten raus wurde es verdammt hart und ziemlich knapp. Aber ich konnte mich im Zielgate gut durchkämpfen.“

Kampf um WM-Tickets

Ebenfalls in die Top Ten schwammen Andreas Waschburger aus Saarbrücken und Wellbrocks Magdeburger Teamkollege Rob Muffels. Sie belegten die Plätze sechs und acht und können damit weiter auf die Teilnahme an den Weltmeisterschaften 2019 in Südkorea hoffen. Der DSV vergibt die beiden Startplätze für das 10-Kilometer-WM-Rennen an die stärksten Schwimmer in Abu Dhabi und Doha (voraussichtlich Februar/März 2019). Für Christian Reichert, in Abu Dhabi 14., und Sören Meißner, 17., ist der Saisonhöhepunkt des kommenden Jahres dagegen in weite Ferne gerutscht.

Bei den Frauen erschwammen sich Finnia Wunram und Leonie Beck die besten Ausgangspositionen für das WM-Ticket. Beim italienischen Doppelsieg von Arianna Bridi und Rachele Bruni belegten die Magdeburgerin Wunram Platz siebe. Die Würzburgerin Beck erreichte das Ziel als Zehnte und damit deutlich vor Lea Boy (Würzburg), Sarah Bosslet (Saarbrücken) und Svenja Zihsler (Würzburg).

Jeweils den Gesamtsieg nach acht Rennen machten Olympiasieger Ferry Weertman aus den Niederlanden und die Brasilianerin Ana Marcela Cunha perfekt.

Platz

Name

Zeit

1

Florian Wellbrock (Magdeburg)

1:53:00,9

2

Gregorio Paltrinieri (Italien)

1:53:01,4

3

Kristof Rasovszky (Ungarn)

1:53:01,7

4

Marc-Antoine Olivier (Frankreich)

1:53:01,9

5

Mario Sanzullo (Italien)

1:53:04,3

6

Andreas Waschburger (Saarbrücken)

1:53:05,9

8

Rob Muffels (Magdeburg)

1:53:26,0

14

Christian Reichert (Würzburg)

1:53:36,7

17

Sören Meißner (Würzburg)

1:53:37,6

24

Niklas Frach (Wetzlar)

1:53:44,9

33

Marcus Herwig (Magdeburg)

1:54:30,6

52

Christian Keber (Wiesbaden)

1:56:10,9

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Platz

Name

Zeit

1

Arianna Bridi (Italien)

2:00:21,8

2

Rachele Bruni (Italien)

2:00:25,7

3

Ana Marcela Cunha (Brasilien)

2:00:26,2

4

Esmee Vermeulen (Niederlande)

2:00:26,4

5

Aurelie Muller (Frankreich)

2:00:27,0

7

Finnia Wunram (Magdeburg)

2:00:28,4

10

Leonie Beck (Würzburg)

2:00:35,9

20

Lea Boy (Würzburg)

2:04:16,9

26

Sarah Bosslet (Saarbrücken)

2:04:37,2

27

Svenja Zihsler (Würzburg)

2:05:01,5

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Florian Wellbrock steht nach dem Rennen ganz oben auf dem Podest.

Florian Wellbrock steht nach dem Rennen ganz oben auf dem Podest.

Foto >Alexander Beck / DSV