"Es war härter, als ich es mir gewünscht hätte"

Sarah Köhler gilt als größte deutsche EM-Medaillenhoffnung bei den Frauen. Am Samstagabend könnte die 24-Jährige über 800 Meter Freistil das erste Mal zuschlagen.

| 4. August 2018 | AKTUELL

Sarah Köhler blickt nach ihrem Vorlauf an die Anzeigetafel.

Sarah Köhler blickt nach ihrem Vorlauf an die Anzeigetafel.

Foto >Peter Jacob / spomedis

Ganz zufrieden war Sarah Köhler mit ihrem 800-Meter-Vorlauf nicht. In 8:31,96 Minuten war die Frankfurterin mehr als zehn Sekunden langsamer als bei ihrer Bestzeit im April. "Es hat sich härter angefühlt, als ich es mir gewünscht hätte", sagte die 24-Jährige, die sich ein taktisches Rennen erlauben konnte. "Ich habe schon ein bisschen geguckt, was die anderen machen, um Körner zu sparen."

 

 

Im Vorlauf reichte das zu Platz vier, doch abgerechnet wird wie immer im Finale am Samstagabend. Und in das geht Köhler äußerst optimistisch. "Ich denke, dass es noch deutlich schneller geht, und hoffe, dass es zu einer Medaille reicht."

Für Köhler wäre es die erste Langbahn-Medaille bei einer EM oder WM. Ihre größte Konkurrentin, die Italienerin Simona Quadarella, gewann ihren Vorlauf in 8:23,93 Minuten.