DSV mit frischen Kräften nach Hongkong und Doha

Mit zwei Neulingen und vier Etablierten wollen die deutschen Schwimmer bei den anstehenden Kurzbahn-Weltcups in Asien vorne mitschwimmen. Mit etwas Glück könnten sie dabei den ein oder anderen Dollar einstreichen.

| 29. September 2017 | AKTUELL

Ramon Klenz startet am Wochenende zum ersten Mal im Weltcup für Deutschland.

Ramon Klenz startet am Wochenende zum ersten Mal im Weltcup für Deutschland.

Foto >Peter Jacob / spomedis

Für Ramon Klenz vom Hamburger Schwimm-Club und Lisa Höpink von der SG Essen werden die Auftritte in Hongkong (30. September und 1. Oktober) und Doha (4. und 5. Oktober) die ersten Einsätze im Kurzbahn-Weltcup sein. Außerdem werden vier Athleten aus der Nationalmannschaft dabei sein. Dies sind Alexandra Wenk (München), Lisa Graf (Neukölln), Damian Wierling (Essen) und Christian Diener (Potsdam).

FINA untr Druck

Für die besten Athleten der Welt geht es auf den Weltcupstationen vier und fünf erneut um viel Geld. Nach einer Aufstockung des Preisgelds ist die beste Performance bei beiden Events der FINA 50.000 US-Dollar wert. Zudem werden nun die besten acht Leistungen vergütet statt zuvor die besten sechs. Des Weiteren hat der Weltverband das Preisgeld für den Weltcup-Gesamtsieg von 100.000 auf 150.000 US-Dollar angehoben. Außerdem werden nun auch die Zweit- und Drittplatzierten mit 100.000 und 50.000 US-Dollar fürstlich entlohnt. Sie wären nach der alten Regelung leer ausgegangen.

FINA-Kritiker sehen in der Aufstockung des Preisgelds eine direkte Antwort der Funktionäre auf Bestrebungen innerhalb der Schwimmszene, einen gerade gegründeten alternativen Schwimmverband zu pushen. Dieser plant angeblich für 2018 eine eigene Wettkampfserie.