Elendt siegt vor Steiger - Schwingenschlögl vor Koch

Das war knapp: Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen wurde es bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin über 100 Meter Brust ganz eng.

| 2. August 2019 | AKTUELL

Anna Elendt (links) siegt im Finale über 100 Meter Brust vor Jessica Steiger (rechts).

Anna Elendt (links) siegt im Finale über 100 Meter Brust vor Jessica Steiger (rechts).

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Im Finale der Frauen entwickelte sich der erwartete Zweikampf zwischen Anna Elendt und Jessica Steiger. Kopf an Kopf schwammen die beiden WM-Finalistinnen von Gwangju auf der zweiten Bahn dem Ziel entgegen. Erst mit dem letzten Zug sicherte sich die 17-jährige Elendt den Sieg. In 1:08,06 verbesserte die Darmstädterin ihre persönliche Bestleistung um vier Zehntelsekunden und verwies Steiger auf den Silberrang. Die Gladbeckerin schlug nach 1:08,34 Minuten an. Bronze ging an Emilie Boll in 1:09,78 Minuten. "Mit dieser Zeit hätte ich nach der WM nie gerechnet“, sagte Elendt im ZDF. „Ich habe Jessi immer neben mir gesehen und wusste, dass ich am Schluss noch mal anziehen muss.“

"Das war ein harter Kampf"

Im Rennen der Männer wurde es sogar ein Fünfkampf, weil neben Fabian Schwingenschlögl und Marco Koch auch Maximilian Pilger, Lucas Matzerath und Wassili Kuhn vorne mithielten. Trotzdem setzte sich der favorisierte Neckarsulmer Schwingenschlögl durch. In 1:00,44 Minuten blieb er zwar einige Zehntel über seiner WM-Leistung, für den Sieg vor Koch (1:00,68) und Pilger (1:00,71) reichte es dennoch. Matzerath und Kuhn erreichten die Wand kurz darauf in 1:01,08 und 1:01,17 Minuten.

Fabian Schwingenschlögl, Deutscher Meister über 100 Meter Brust.

Fabian Schwingenschlögl, Deutscher Meister über 100 Meter Brust.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

„Ich wusste, dass die 200-Meter-Schwimmer hintenraus kommen werden“, sagte Schwingenschzlögl. „Das war ein harter Kampf und ein gutes Rennen für die Zuschauer.“