Diener schwimmt ins Finale - Glania raus

Der Potsdamer Christian Diener steht im olympischen Finale über 200 Meter Rücken. Jan-Philip Glania ist dagegen als Neunter ausgeschieden.

| 11. August 2016 | AKTUELL

Christian Diener im Halbfinale über 200 m Rücken | Christian Diener ballt die Faust nach seinem Rennen.

Christian Diener ballt die Faust nach seinem Rennen.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Diener verbesserte seine erst im Vorlauf aufgestellte Bestzeit noch einmal um 0,25 Sekunden und schwamm in der Addition beider Halbfinals die achtbeste Zeit. Mit seiner Leistung von 1:56,37 Minuten übertrumpfte der EM-Silbermedaillengewinner von 2014 den vor ihm gestarteten Glania, der nicht ganz an seine Vorlaufzeit herankam und Neunter wurde. Bitter für den Frankfurter: Nach Platz zwölf über 100 Meter verpasste er wie in London beide Rücken-Finals knapp.

Als hätte er es geahnt, sagte Glania noch vor dem Rennen seines Teamkollegen in der ARD, dass Diener das Finale verdient habe, wenn er schneller schwimme als er selbst. Hinterher gratulierte er seinem Rivalen fair. Diener brauchte nicht viele Worte, um sein Rennen zu beschreiben: "Das war geil!".

Im Finale in der Nacht zu Freitag ist Mitch Larkin aus Australien der große Favorit, auch wenn der Weltmeister von 2015 in 1:54,73 Minuten hinter dem Russen Evgeny Rylow (1:54,45 min) nur die zweitbeste Zeit schwamm.