Diener schwimmt ins Finale - Frauenstaffel verbessert Rekord

Bei der Kurzbahn-WM ist Christian Diener ins Finale über 100 Meter Rücken eingezogen. Während die deutsche Freistilstaffel erneut Rekord schwamm, schied Marco Koch über 100 Meter Brust aus.

| 11. Dezember 2018 | AKTUELL

Christian Diener steht in China im WM-Finale.

Christian Diener steht in China im WM-Finale.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Die deutsche 4x100-Meter-Freistilstaffel der Frauen verbesserte bei der WM Kurzbahn in China den deutschen Rekord aus dem Vorlauf noch einmal um eine Sekunde. Annika Bruhn, Reva Foos, Jessica Steiger und Marie Pietruschka schlugen nach 3:33,27 Minuten an. Beim Sieg der USA (3:27,78 min) vor den Niederlanden (3:28,02 min) und China (3:30,92 min) genügte das zu Rang sechs.

Während Bruhn in 53,77 Sekunden und Pietruschka in 53,15 Sekunden ihre Zeiten von heute Morgen bestätigten, verbesserten sich Foos und Steiger um jeweils fast eine halbe Sekunde. Die Frankfurterin Foos schwamm 53,32 Sekunden, Steiger war in 53,03 Sekunden die Schnellste im deutschen Team.

Diener im Finale gegen Weltmeister und Olympiasieger

Über 100 Meter Rücken schwimmt Christian Diener morgen Nachmittag um eine Medaille. Der Potsdamer erreichte den Endlauf durch einen siebten Platz im Halbfinale. In 50,04 Sekunden verbesserte Diener seine Bestzeit um 0,06 Sekunden und nähert sich langsam dem deutschen Rekord von Helge Meeuw (49,94 s). "Das war ein geiles Rennen. Vielleicht kann ich morgen die 50 Sekunden knacken. Die letzte Tauchphase war suboptimal, da geht noch was", sagte Diener.

Im Endlauf wird es der 25-Jährige mit mehreren Olympiasiegern und Weltmeistern zu tun bekommen. Unter anderem sind Ryan Murphy und Matt Grevers (beide USA), Kliment Kolesnikov (Russland) und Mitchell Larkin (Australien) dabei. Die schnellste Zeit schwamm im Halbfinale Weltrekordler Jiayu Xu aus China in 49,21 Sekunden.

 

 

Schwingenschlögl und Koch raus, aber zufrieden

Über 100 Meter Brust war für die beiden deutschen Vertreter im Semifinale Schluss. Fabian Schwingenschlögl verpasste in 57,21 Sekunden als Neunter ebenso das Finale wie Marco Koch. Der WM-Titelverteidiger schied als 13. in 57,39 Sekunden aus. "Neunter der Welt, eine Sekunde hinter den anderen, ich bin zufrieden", sagte Schwingenschlögl. "Ich habe weniger regeneriert als letztes Jahr vor der EM in Kopenhagen und bin trotzdem Bestzeit geschwommen." Auch Koch konnte mit seinem Resultat leben. "Ich habe vorn etwa verbummelt, dafür waren die zweiten 50 Meter ganz gut. Das ist alles okay, für die 200 sieht es gut aus."