Deutsche Podestplätze und ein Weltrekord in Tokio

Viermal erklommen die deutschen Schwimmer beim Kurzbahn-Weltcup in Tokio das Podium. Für das sportliche Highlight sorgte der chinesische Rückenschwimmer Jiayu Xu.

| 13. November 2018 | AKTUELL

Christian Diener schwamm in Tokio auf Platz drei.

Christian Diener schwamm in Tokio auf Platz drei.

Foto >Peter Jacob / spomedis

21 deutsche Topathleten reisten am Wochenende zum Abschluss eines Trainingslagers in Kumamoto nach Tokio zum Kurzbahn-Weltcup. Viermal schafften es die DSV-Schwimmer bei dem topbesetzten Event aufs Podium.

Im Einzel gelang es Franziska Hentke und Christian Diener unter die Top drei zu schwimmen. Die Magdeburgerin blieb über 200 Meter Schmetterling in 2:03,73 Minuten nur 0,72 Sekunden über ihrem deutschen Rekord und wurde Dritte. Schneller waren nur Olympiasiegerin Katinka Hosszu (2:03,01 min) und die Chinesin Yufei Zhang (2:03,50 min). "Ich bin sehr zufrieden mit der Zeit", sagte die 29-Jährige. "Letzte Woche bin ich 2:05,6 geschwommen, jetzt 2:03,7. Der Saisoneinstieg ist sehr gut gelungen.“

Weltrekord über 100 Meter Rücken

Diener wurde ebenfalls Dritter im Finale über 200 Meter Rücken. Nach 1:50,77 Minuten schlug der Potsdamer hinter dem Chinesen Jiayu Xu (1:48,32 min) und dem Australier Mitchell Larkin (1:48,51 min) an. Über die halbe Distanz schwamm der 25-Jährige auf Rang vier. Hier gewann erneut Xu, diesmal sogar mit Weltrekord. In 48,88 Sekunden verbesserte der 23-Jährige die Bestmarke des Russen Kliment Kolesnikov aus dem letzten Jahr um 0,02 Sekunden.

Hier sehen Sie den Weltrekord im Video:

Zwei weitere dritte Plätze belegten in Tokio die deutschen Mixedstaffeln. Zunächst schlugen Damian Wierling, Christian Diener, Jessica Steiger und Julia Mrozinski über 4 x 50 Meter Freistil in 1:32,62 Minuten hinter Japan (1:31,72 min) und Australien (1:32,25 min) an. Dann wurden Laura Riedemann, Melvin Imoudu, Jan Eric Friese und Jessica Steiger über 4 x 50 Meter Lagen ebenfalls Dritte. Hier waren erneut Japan (1:40,62 min) und Australien (1:39,74 min) schneller. Diesmal jedoch in umgekehrter Reihenfolge.

Der Weltcup wird am Donnerstag, Freitag und Samstag in Singapur fortgesetzt. Aus Deutschland sind dann erneut zahlreiche Athleten am Start.