Bronze und nächster Rekord für Florian Wellbrock

Mit einer weiteren Glanzleistung ist Florian Wellbrock in Glasgow zu seiner zweiten Medaille geschwommen.

| 8. August 2018 | AKTUELL

Florian Wellbrock posiert mit der Bronzemedaille.

Florian Wellbrock posiert mit der Bronzemedaille.

Foto >Peter Jacob / spomedis

Zweite EM-Medaille, und wieder deutscher Rekord: Florian Wellbrock schwimmt in Glasgow weiter auf der Erfolgswelle. Der Magdeburger schlug über 800 Meter Freistil nach 7:45,60 Minuten an und unterbot seine deutsche Rekordleistung aus dem April um 1,25 Sekunden. Im Dreikampf um den EM-Triumph hatte Wellbrock diesmal dennoch das Nachsehen. Gold sicherte sich mit der schnellsten Zeit des Jahres (7:42,94 min) der Ukrainer Mykhaylo Romanchuk vor Olympiasieger Gregorio Paltrinieri (7:45,12 min) aus Italien.

"Ich bin sehr zufrieden. Es war nicht leicht, auf der Außenbahn zu schwimmen", sagte Wellbrock, der nach einem verhältnismäßig langsamen Vorlauf auf Bahn eins und damit weit entfernt von den anderen Favoriten ins Wasser gehen musste. Behindern schien ihn das aber nicht zu: Bis zur 500-Meter-Marke schwamm der gebürtige Bremer stets auf Höhe seiner Rivalen, zu denen auch der Norweger Henrik Christiansen auf der anderen Seite des Beckens zählte. Auf den letzten 300 Metern konnte Wellbrock das hohe Tempo Romanchuks zwar nicht mehr mitgehen. Am Ende sicherte er aber mit zwei starken letzten Bahnen die Bronzemedaille vor Christiansen und kam sogar Paltrinieri noch einmal gefährlich nahe.

Schwingenschlögl auf Platz sieben

Im Finale über 50 Meter Brust kam Fabian Schwingenschlögl als Siebter ins Ziel. Der Neckarsulmer schwamm beim zweiten EM-Einzelsieg des britisches Superstars Adam Peaty (26,09 s) in 27,29 Sekunden ein solides Rennen. An seine Bestzeit aus dem Halbfinale (27,16 s) kam der 25-Jährige diesmal nicht ganz heran. Silber gewann der Italiener Fabio Scozzoli. Peter Stevens aus Slowenien holte Bronze.

Ebenfalls im Finale vertreten war die deutsche Freistil-Mixedstaffel. Beim am Ende deutlichen Sieg der Franzosen schwammen Damian Wierling, Christoph Fildebrandt, Reva Foos und Annika Bruhn auf Platz fünf.

Im Brustsprint einfach nicht zu schlagen: Adam Peaty.

Im Brustsprint einfach nicht zu schlagen: Adam Peaty.

Foto >Peter Jacob / spomedis