Beck und Waschburger feiern Siege in Frankreich

Das WM-Team der deutschen Freiwasserschwimmer steht so gut wie fest: Bei den französischen Freiwassermeisterschaften machten insgesamt fünf DSV-Schwimmerinnen und Schwimmer ihre ersten oder weitere WM-Stars perfekt.

| 27. Mai 2019 | AKTUELL

Andreas Waschburger hat es geschafft: Der Saarbrücker wird im Juli erneut an der Schwimm-WM teilnehmen.

Andreas Waschburger hat es geschafft: Der Saarbrücker wird im Juli erneut an der Schwimm-WM teilnehmen.

Foto >Peter Jacob / spomedis

Mit den französischen Freiwassermeisterschaften in Lissac-Sur-Couze endete am Wochenende die WM-Qualifikation für die deutschen Open-Water-Schwimmer. Während die WM-Tickets für das wichtige 10-Kilometer-Rennen, bei dem es bereits um Startplätze für die Olympischen Spiele 2020 gehen wird, schon über den Weltcup vergeben wurden, standen die Entscheidungen, wer über 5 und 25 Kilometer antreten wird, noch aus. 

Mit dem Sieg über 5 Kilometer sicherte sich Leonie Beck ihren zweiten Start in Südkorea. Die Würzburgerin setzte sich nach 58:01 Minuten mit 3,5 Sekunden Vorsprung gegen die Französin Aurélie Muller durch. Hinter der nächsten Französin, Lara Grangeon, erreichte Finnia Wunram in 58:07 Minuten als Vierte das Ziel. Fünfte wurde Olympiasiegerin Sharon van Rouwendaal aus den Niederlanden. Beck und die Magdeburgerin Wunram werden damit drei Tage nach dem WM-Rennen über 10 Kilometer am 14. Juli auch über die halb so lange Distanz im Einsatz sein.

Waschburger siegt über 25 Kilometer

Bei den Männern war ein WM-Doppeleinsatz über 5 und 10 Kilometer von vornherein ausgeschlossen. Weil hier erst die 5 Kilometer (am 13. Juli) und dann die 10 Kilometer (am 16. Juli) auf dem Plan stehen, sollen die 10-Kilometer-Schwimmer für ihren Einsatz geschont werden. Florian Wellbrock und Rob Muffels ließen die französischen Meisterschaften deshalb aus. Die WM-Fahrkarten sicherten sich dafür Sören Meißner und Niklas Frach. Der Würzburger Meißner schlug nach 53:36 Minuten knapp hinter den Franzosen Logan Fontaine und Damien Joly als Dritter an. Frach wurde in 53:37 Minuten Sechster und zweitbester Deutscher. Andreas Waschburger, der vor wenigen Wochen im Entscheidungsduell mit Rob Muffels für den Startplatz über 10 Kilometer das Nachsehen hatte, zog auch diesmal knapp den Kürzeren. Der Saarbrücker wurde drei Sekunden hinter Frach Achter.

Dennoch wird Waschburger im Juli an der WM teilnehmen. Der 32-Jährige gewann zum Abschluss der Meisterschaften das Langstreckenrennen über 25 Kilometer und wird auch in Asien über diese Strecke starten. Nach 25:23:01 Stunden verwies Waschburger Clement Batte und Marcel Schouten mit rund drei Minuten Vorsprung auf die Plätze. Bei den Frauen erreichten Sarah Bosslet und Angela Maurer das Ziel nicht, über diese Distanz sind damit keine deutschen Athletinnen qualifiziert.