Australierinnen schwimmen Weltrekord

Die australischen Schwimmer sind glänzend in die Schwimmwettbewerbe der 21. Commonwealth Games in Gold Coast gestartet. Für den Glanzpunkt sorgte das Frauen-Quartett über 4 x 100 Meter Freistil.

| 6. April 2018 | AKTUELL

Die australischen Schwimmerinnen jubeln über Staffel-Gold- bei den Olympischen Spielen 2016.

Die australischen Schwimmerinnen jubeln über Staffel-Gold- bei den Olympischen Spielen 2016.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Angeführt von den schnellen Campbell-Schwestern Cate und Bronte schwammen die Australierinnen Weltrekord über 4 x 100 Meter Freistil. In 3:30,05 Minuten blieben sie 0,60 Sekunden unter der alten Bestmarke, mit der Australien vor knapp zwei Jahren Olympiagold gewonnen hatte. Aus dem Gold-Quartett von Rio war diesmal neben Cate und Bronte Campbell auch Emma McKeon erneut dabei. Die neue Startschwimmerin Shayna Jack ersetzte Brittany Elmslie.

Mit ihrem überragenden Split von 51,00 Sekunden machte Schlussschwimmerin Cate Campbell den Rekord perfekt. Zum Vergleich: Der aktuelle Weltrekord über diese Strecke liegt ohne fliegenden Start bei 51,71 Sekunden. Auch Bronte Campbell (52,03 s) und McKeon (52,99 s) lieferten Topzeiten ab. Jack war die Staffel in 54,03 Sekunden angeschwommen. Mit deutlichem Rückstand auf Australien sicherte sich Kanada mit 100-Meter-Olympiasiegerin Penny Oleksiak die Silbermedaille. Platz drei ging an England.

Gold für Horton

Für Australien blieb es am ersten Abend der Schwimm-Entscheidungen aber nicht bei einem Gold. Über 400 Meter Freistil feierten Mack Horton (3:43,76 min) und Jack McLoughlin (3:45,21 min) einen Doppelsieg vor dem Engländer James Guy (3:45,32 min). Über 200 Meter Freistil sicherte sich bei den Frauen Taylor Ruck (Kanada/1:54,81 min) hauchdünn den Sieg. Über 400 Meter Lagen war Aimee Willmott (England/4:34,90 min) nicht zu schlagen.