29 Beckenschwimmer für WM nominiert

Der DSV hat 13 Schwimmerinnen und 16 Schwimmer offiziell für die WM in Südkorea nominiert. Bis zum 12. Mai kann der Kader noch weiter wachsen.

| 3. Mai 2019 | AKTUELL

Vize-Europameisterin Sarah Köhler ist über 800 und 1.500 Meter Freistil qualifiziert

Vize-Europameisterin Sarah Köhler ist über 800 und 1.500 Meter Freistil qualifiziert

Foto >Daniel Kopatsch / spomedis

Mindestens 29 deutsche Schwimmerinnen und Schwimmer werden im Juli an den Becken-Wettbewerben der Weltmeisterschaften in Südkorea teilnehmen. Am Freitag sicherte der Deutsche Schwimm-Verband in einer ersten Nominierungsrunde all jenen Athleten einen Startplatz zu, die die bis zum 30. April eine Normzeit unterbieten konnten oder für Staffeln gesetzt sind.

Bis zum 12. Mai können weitere Sportler den WM-Kader ergänzen, sofern sie eine WM-Norm unterbieten. Ausgeschlossen ist das für die Strecken 200 Meter Brust und 1.500 Meter Freistil der Männer sowie 800 und 1.500 Meter Freistil der Frauen, weil hier bereits jeweils zwei Teilnehmerinnen oder Teilnehmer feststehen. Auch eine schnelle Zeit würde auf diesen vier Strecken jetzt nichts mehr bringen. Den Bundestrainern Bernd Berkhahn und Hannes Vitense steht es zudem frei, in Absprache mit dem Nominierungsausschuss weitere Sportler ohne Norm mitzunehmen.

Mit Leonie Beck und Florian Wellbrock sind zwei Athleten dabei, die auch die DSV-Kriterien für einen Start im Freiwasser erfüllen. Die WM-Wettbewerbe im Pool beginnen am 21. Juli und enden am 28. Juli. Zuvor wird im Freiwasser vom 13. bis 19. Juli geschwommen.

Der WM-Kader für die WM in Gwangju (Einzelstrecke in Klammern):

Frauen (13): Leonie Beck (Würzburg, 400/800 m Freistil), Annika Bruhn (Neckarsulm), Lea Boy (Würzburg, 1500 m Freistil), Anna Elendt (Darmstadt), Reva Foos (Frankfurt), Isabel Gose (Heidelberg), Franziska Hentke (Magdeburg, 200 m Schmetterling), Angelina Köhler (Hannover, 100 m Schmetterling), Sarah Köhler (Frankfurt, 800/1500 m Freistil), Julia Mrozinski (Hamburg), Marie Pietruschka (Leipzig), Laura Riedemann (Halle/Saale, 100 m Rücken), Jessica Steiger (Gladbeck)

Männer (16): Christian Diener (Potsdam), Christoph Fildebrandt (Saarbrücken), Jacob Heidtmann (Elmshorn), Philip Heintz (Heidelberg, 200/400 m Lagen), Marco Koch (Frankfurt, 200 m Brust), Alexander Kunert (Gelnhausen), Marius Kusch (Essen, 100 m Schmetterling), Rafael Miroslaw (Hamburg), Max Pilger (Essen, 200 m Brust), Josha Salchow (Heidelberg), Fabian Schwingenschlögl (Neckarsulm), David Thomasberger (Leipzig, 200 m Schmetterling), Ruwen Straub (Würzburg, 1500 m Freistil), Florian Wellbrock (Magdeburg, 400/800/1500 m Freistil), Damian Wierling (Essen), Poul Zellmann (Essen)