Wettkampfspezifische Fähigkeit: Ermüdungsresistenz

Hohe Intensität und das Streben, die Ermüdung der Muskulatur so lange es geht hinauszuzögern, kennzeichnen den sportlichen Wettkampf. Der Begriff Schnelligkeitsausdauer steht für nichts anderes als die Fähigkeit der Ermüdungsresistenz bei hohem Schwimmtempo.

| 22. April 2013 | Training

Start Hamburger Freiwasserschwimmen | Start Hamburger Freiwasserschwimmen

Start frei zum 2. Hamburger Freiwasserschwimmen

Foto > Sonja Schleutker-Franke / spomedis

Die Entwicklung dieser Fähigkeit ist für Kurz- bis Langstreckler ebenso wichtig wie für Freiwasser- oder Triathlonschwimmer. Sei es für die intensive Startphase oder für taktische Manöver.

Die Trainingseinheit der Woche entwickelt diese wichtige Fähigkeit.

Trainingsplan der Woche

Gesamtdistanz: 3,0 km

200m Einschwimmen

300m

Armarbeit / Beinarbeit im 50 m Wechsel

200m

Technische Übungen

4 x 50m

Tempospiele (jeweils 10-15m Sprint pro 50m), Pause 30 sek.

6 x 50m

HSA maximal hohes Durchschnittstempo, Pause: 10 sek

100m

lockeres Schwimmen

400m

200m Kraul GA1 + 200m HSA GA2, Pause: 60 sek.

300m

150m Kraul GA1 + 150m HSA GA2, Pause: 80 sek.

200m

100m Kraul GA1 + 100 m HSA GA2, Pause: 100 sek.

100m

Kraul oder HSA WA, Pause: 120 Sek (evtl. aktives Pause, lockeres Schwimmen)

50m

Kraul oder HSA, Maximales Tempo

50m

lockeres Schwimmen

400m

Kraul ReKom Atemmangeltraining (auch mit Paddles & Pullbuoy möglich), Abfolge 3er/5er- oder 2er/4er-Zug im Wechsel

200-300m

Ausschwimmen

Swipe me

Zum Autor

Holger Lüning (Jahrgang 1965) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungsport. Als Schwimmer war er Mitglied der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er als Mastersschwimmer zahlreiche deutsche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs. Im Triathlon erreichte er Weltmeister-, Europa- und deutsche Meistertiel im Altersklassenbereich.

Lüning | Lüning

Holger Lüning