Speed entwickeln beim Sprint-„Gelage“

Schnelligkeit beschreibt die Fähigkeit über sehr kurze Strecken ein maximal hohes Tempo zu realisieren. Doch auch für längere Strecken ist ein hohes Grundtempo vorteilhaft, da auch die neuromuskuläre Ansteuerung durch ein Schnelligkeitstraining entwickelt wird.

| 11. August 2014 | TRAINING

Startsprung | Schwimmerin beim Training auf Fuerteventura.

Schwimmerin beim Training auf Fuerteventura.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Konzentrieren Sie sich beim Sprintschwimmen auf einen kraftvollen Abdruck, um tatsächlich so schnell wie möglich zu sein.

In dieser Einheit ist vor allem Qualität gefragt. Deshalb liegt der Umfang etwas niedriger, die punktuellen Intensitäten dafür umso höher. Trainieren Sie auch am Folgetag, so empfiehlt sich dort ein regeneratives Training mit längeren Strecken.

Einheit der Woche

Gesamtdistanz: 3,0 km

200mEinschwimmen

200m

Brust und Rücken im belibigen Wechsel

4 x 50m

beliebige technische Übungen in Hauptschwimmart, Pause: 20 s

6 x 100m

1-3 Kraul, Tempo leicht gesteigert + 4-6 Lagen, Tempo leicht gesteigert. Pause: 30 s

100m

locker

4 x 50m

Beine (25m HSA-Sprint + 25m ReKom beliebig), Pause: 45 s

100m

locker

4 x 50m

Arm (25m HSA-Sprint + 25m Rekom beliebig), Pause: 45 s

100m

locker

4 x 50m

HSA voll (Start vom Startblock), Pause: 120 s

100m

locker

4 x 50m

25m HSA Sprint (vom Startblock) + 25m locker, Pause: 60 s

100m

locker

4 x 50m

15m HSA Sprint (vom Startblock) + 35m locker, Pause: 60 s

200-300m

Ausschwimmen, ReKom-Tempo mit Atemübungen, z.B. 3/5/3/er-Zug im Wechsel

Swipe me

Holger Lüning (48) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Als Aktiver schwamm er in der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er im Masterbereich zahlreiche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs.

Lüning | Holger Lüning

Holger Lüning