Leichter schwimmen mit Rhythmusgefühl

Ausdauersport hat immer mit Rhythmus zu tun. Das ist beim Schwimmen nicht anders als beim Laufen, Radfahren oder Skilanglauf. Deshalb ist es wichtig, die Rhythmus-Fähigkeit auch im Training immer wieder anzusprechen.

| 1. Juli 2013 | Training

Kraulschwimmerin | Kraulschwimmerin

Schwimmerin beim Training im Pool von Kona

Foto > Frank Wechsel / spomedis

Dies gelingt durch Kontrast-Übungen. Also Übungen, in denen man Geist und Körper mit einer ungewöhnlichen Aufgabe konfrontiert,  die dafür sorgt, dass man ein feineres Gespür entwickelt.

Deshalb vermischen wir in dieser Trainingseinheit ungewöhnliche Dinge miteinander. Das macht Sie als Athlet technisch versierter und hilft Ihnen in alle Schwimmarten.

Einheit der Woche

Gesamtdistanz: 3,4 km

200m Einschwimmen

4 x 100m

Lagen (mit Kraul statt Delfin), Pause: 30 Sek

3 x 100m

Lagen Kombination (mit Kraul statt Delfin), , Pause: 30 Sek

2 x 100m

Lagen in falscher Reihenfolge, Pause: 30 Sek

1 x 100m

Lagen

10 x 50m

Im Wechsel: 50m HSA ein-armig + 50m HSA ganze Lage, Pause: 30 Sek

100m

lockeres Schwimmern

10 x 50m

Im Wechsel: 50m: 15m Beine + 35m ganze Lage + 50m: 15m Arme + 35m ganze Lage, Pause: 30 Sek

100m

lockeres Schwimmern

4 x 200m

Zugzahl-Pyramide 4/6/8/10/8/6/4 in Kraul/Rücken, (4 Züge Kr + 4 Züge Rü + 6 Züge Kr + 6 Züge Rü usw.), Pause: 40 Sek

100-200m

Ausschwimmen mit Tauchübungen

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Zum Autor

Holger Lüning (Jahrgang 1965) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Als Schwimmer war er Mitglied der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er als Mastersschwimmer zahlreiche deutsche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs. Im Triathlon erreichte er Weltmeister-, Europa- und deutsche Meistertitel im Altersklassenbereich.