Die genaue Einhaltung von Pausenvorgaben ist mitentscheident für den Trainingserfolg.

Frank Wechsel / spomedis

Pulskontrolle mit Uhr beim Schwimmen in Kona
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Trainingspläne | 22. Juli 2013

Einheit der Woche Intervalltraining mit Pausenvariationen

Holger Lüning | Die Gestaltung der Pausen diktiert das Training und strukturiert zugleich die Intensitäten. Besonders interessant wird es, wenn man die Pausenlängen variiert. Das erhöht den Trainingsreiz und gibt dem Training neuen Schwung.
Zugleich kann man mit dieser Trainingsform die Ermüdungsresistenz sehr gut trainieren, womit diese Trainingsform für Schwimmer aller Streckenlängen sinnvoll ist.
Einheit der Woche
Gesamtdistanz: 3,4 km
300mEinschwimmen
3 x 100mBrust oder Rücken GA1, Pause: 20 s
6 x 50mKraul mit langem Zug auf Druck, Pause: 20 s
3 x 100mTempospiel: jeweils 15m Sprint pro 50m an beliebiger Stelle, Pause: 30 s
8 x 50mHSA, Pausen reduzieren nach je 2 x 50m: 40/30/20/10 Sekunden
200mlockeres Schwimmen
8 x 50mHSA, Pausen verlängern nach je 2 x 50m: 10/20/30/40 Sekunden
200mlockeres Schwimmen
800mPyramide mit variabler Pause: 50-100-150-200-150-100-50 Kraul, Pausen jeweils 5/10/15/20/15/10 Sekunden
100-200mAusschwimmen
Zum Autor
Holger Lüning (Jahrgang 1965) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Als Schwimmer war er Mitglied der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er als Mastersschwimmer zahlreiche deutsche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs. Im Triathlon erreichte er Weltmeister-, Europa- und deutsche Meistertitel im Altersklassenbereich.
Holger Lüning

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