Für ein optimales Rennen: Pacing!

Für einen erfolgreichen Wettkampf ist eine Fähigkeit oft mitentscheidend: das Tempogefühl, auch Pacing genannt. Nur wenn Sie in der Lage sind, Ihre eingesetzte Intensität nicht nur beurteilen sondern auch steuern zu können, können Sie ein taktisch und energetisch optimales Rennen realisieren.

| 24. März 2014 | TRAINING

DM Kurzbahn Wuppertal 2013 - 400 m Lagen W - 06 | 400 m Lagen der Frauen

400 m Lagen der Frauen

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Deshalb ist es wichtig, diese Fähigkeit regelmäßig zu schulen und sich selber zu überprüfen. Versuchen Sie die Tempoaufgaben möglichst genau einzuhalten. Die Intensität wählen Sie selber; es kommt lediglich darauf an, die Vorgaben zu treffen.

Einheit der Woche

Gesamtdistanz: 3,3 km

200mEinschwimmen

6 x 50m

TÜ, Pause: 20 s

6 x 50m

wie 300m Lagen rückwärts jeweils pro Lage 25m Beine + 50m ganze Lage, Pause: 20 s

8 x 50m

HSA gleichmäßig!, Aufgabe: maximal 2 Sekunden Differenz zwischen den Intervallen, Pause: 30 s

100m

locker

8 x 50m

HSA gesteigert von 1-4 und von 5-8, Pause: 30 s

100m

locker

4 x 100m

HSA gleichmäßig!, Aufgabe: maximal 2 Sekunden Differenz zwischen den Intervallen, Pause: 40 s

100m

locker

4 x 100m

HSA gesteigert von 1-4, Pause: 30 s

100m

locker

4 x 50m

Atemübung: Pro Lage ein Mal 50 Meter so weit wie möglich ohne Atmung, den Rest locker. Pause: 45 s

100-200m

Ausschwimmen

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Holger Lüning (48) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Als Aktiver schwamm er in der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er im Masterbereich zahlreiche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs.

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