Formentwicklung und Tempoaufbau

Wettkampfspezifische Inhalte trainiert man am besten über die Intervallmethode. Hier gilt es, eine möglichst genaue Ansteuerung der Geschwindigkeit zu realisieren. Zudem helfen gesteigerte Serien mit Tempowechseln das Feingefühl für die Intensitäten immer besser zu entwickeln.

| 6. Mai 2013 | Training

Schwimm-Autobahn | Schwimm-Autobahn

Schwimm-Autobahn

Foto > Frank Wechsel / spomedis

In der Trainingseinheit der Woche stehen vier 4x100-Meter-Intervalle im Mittelpunkt. Versuchen Sie, die Intensitäten exakt so umzusetzen, wie sie angegeben sind. Dann werden Sie aus dieser Einheit einen enormen Nutzen für die Formentwicklung ziehen.

Trainingsplan der Woche

Gesamtdistanz: 3,2 km

200m Einschwimmen

4 x 50m

TÜ (nur 1 Übung)

3 x 50m

Bein-/Armarbeit im 25-m-Wechsel

2 x 50m

15m Spurt ohne Wandabstoß + 35 m locker

1 x 50m

25 m Spurt vom Startblock + 25 m locker

4 x 100m

Gleichmäßig GA1, Pause: 30 Sek

100m

lockeres Schwimmen, aktive Pause

4 x 100m

HSA gesteigert 1-4, Pause: 40 Sek

100m

lockeres Schwimmen, aktive Pause

4 x 100m

HSA 50m locker + 50m GA2, Pause: 50 Sek

100m

lockeres Schwimmen, aktive Pause

4 x 100m

HSA WSA, Pause: 90 Sek

100m

lockeres Schwimmen, aktive Pause

400m

GA1/ReKom im Wechsel 50m Kraul + 50m alles außer Kraul

200-300m

Ausschwimmen

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Holger Lüning | Holger Lüning

Holger Lüning

Zum Autor

Holger Lüning (Jahrgang 1965) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungsport. Als Schwimmer war er Mitglied der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er als Mastersschwimmer zahlreiche deutsche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs. Im Triathlon erreichte er Weltmeister-, Europa- und deutsche Meistertiel im Altersklassenbereich.