3 Pyramiden: 1 x Arme, 1 x Beine, 1 x ganze Lage

Arme, Beine, ganze Lage – das sind die Zutaten für ein gezieltes Training der lokalen Muskulatur. Das hilft dem Vortrieb und der Stabilität – was will man mehr?

| 4. Juli 2016 | Training

Arena | Arena

Schwimm-Impressionen von Arena.

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Auch wenn die Beine zum Gesamttempo nicht viel beitragen, erfüllt der Teilantrieb zwei wichtige Aufgabe: Die Stabilisierung der Wasserlage und die Einleitung kurzer Tempoerhöhungen. Scheuen Sie sich deshalb nicht davor, ab und zu gezielt an diesen Fähigkeiten zu arbeiten.

Wie wichtig eine hohe Wasserlage ist, merken Sie beim Schwimmen mit Pull-Buoy, einer Neoprenshorts oder einem Neoprenanzug. Mit einem Ganzkörperanzug sind Sie über 100 Meter leicht fünf bis zehn Sekunden schneller. Das zeigt den hohen Einfluss der Widerstandskomponente auf die Schwimmgeschwindigkeit.

Je stabiler Sie im Rumpf sind, desto verwindungssteifer liegen Sie im Wasser. Kommen noch kräftige Extremitäten hinzu, haben Sie die individuelle Basis für Bestleistungen geschaffen. Mit dieser Grundlagen-Einheit begeben Sie sich auf den besten Weg dahin.

Einheit der Woche

Gesamtdistanz: 3,6 km

300 m Einschwimmen

4 x 50 m

Kraul und Rücken beliebige Aufteilung, Pause: 30 s

4 x 50 m

Tempospiele beliebige Aufteilung, Pause: 30 s

3 x 900 m

800 m Pyramide + 100 m locker, 30 s Pause nach jeder Strecke

50 + 100 + 150 + 200 + 150 + 100 + 50 m

  1. Arme
  1. Beine
  1. Gesamt

100-200m

Ausschwimmen mit technischen Übungen

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Holger Lüning (50) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Als Aktiver schwamm er in der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er im Masterbereich zahlreiche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs. Sein neuestes Werk sind "Die 50 besten Trainingseinheiten für Schwimmer und Triathleten", die bei spomedis erschienen sind.

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Holger Lüning

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