Tempo, wechsle dich!

Schwimmen ist langweilig? Weit gefehlt. Allein die Kombinationen, die das Tempowechsel-Schwimmen offenbaren, sind schier unerschöpflich. Und effektiv zugleich!

| 15. Mai 2017 | TRAINING

3 Kilometer stehen heute auf dem Programm.

3 Kilometer stehen heute auf dem Programm.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Das Tempowechsel-Schwimmen gibt die Möglichkeit, einzelne Streckenabschnitte zu akzentuieren. Kurze Pausen geben Ihnen die Möglichkeit, die Intensität exakt anzusteuern. Damit gewinnen Sie die Fähigkeit, sowohl im Pool wie auch im offenen Gewässer über ein breites taktisches Portfolio zu verfügen.

Um die durchaus anspruchsvollen GA2-Abschnitte auch tatsächlich in der geforderten Intensität schwimmen zu können, bieten sich aktive Pause in Form des lockeren Schwimmens an. Nehmen Sie sich hier die Zeit, um sich zu erholen.

Kombinieren Sie das lockere Schwimmen auch ab und zu mit Bein- oder Armarbeit. Damit bekommen Sie noch mehr Abwechslung in diesen Abschnitt. Die Abschnitte zwischen den Tempoaufgaben sind mit 20 Sekunden kurz gehalten, um eine wettkampfähnliche Vorbelastung zu simulieren.

Einheit der Woche (3,0 km)

300 m

Einschwimmen

4 x 150 m

25 m Beine schnell/ 25 m Beine locker + 25 m TÜ schnell/25 m TÜ locker + 25 m HSA schnell/25 m locker beliebig, Pause: 40 s

300 m

200 m GA1+ 20 s Pause + 100 m GA1-2,

100 m

locker

300 m

100 m GA1 + 20 s Pause + 100 m GA1-2 + 20 s Pause + 100 m GA2

100 m

locker

300 m

100 m GA1 + 20 s Pause + 200 m GA2

100 m

locker

300 m

150 m GA1-2 + 20 s Pause + 150 m GA2

100 m

locker

300 m

jeweils: 50 m GA1 + 20 s Pause + 50 m GA1 Kraul mit möglichst wenig Atemzügen

200 m

Ausschwimmen mit technischen Übungen

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Holger Lüning (50) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Er schwamm er in der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach und gewann im Masterbereich zahlreiche Meistertitel.