Steherqualitäten: Alles andere als Stillstand

Standfestigkeit im Ausdauersport beschreibt die Fähigkeit, der zunehmenden Ermüdung zu trotzen und das gewünschte Tempo möglichst lange und technisch sauber aufrechterhalten zu können. Und so trainieren Sie das!

| 19. Juni 2017 | TRAINING

3,2 Kilometer stehen in dieser Woche auf unserem Trainingsplan.

3,2 Kilometer stehen in dieser Woche auf unserem Trainingsplan.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Kaum eine Intervallstrecke ist sowohl physiologisch wie psychologisch so fordern wie die 200 Meter. Gehen Sie deshalb ausgeruht in diese Einheit, um die Hauptserie auf einem möglichst hohen Niveau absolvieren zu können.

Insgesamt neun Wiederholungen über jeweils 200 Meter verlangt Ihnen dieses Programm ab. Je besser Sie auch mental darauf vorbereitet sind, umso gezielter können Sie sich fordern und damit enorme Fortschritte erzielen. Schwimmen Sie deshalb auch die regenerierenden Zwischenstücke sehr, sehr locker, um sich bestmöglich auszuruhen!

Einheit der Woche (3,2 km)

200 m

Einschwimmen

3 x 100 m

Jeweils 50 m Kraul + 25 m Brust oder Rücken + 25 m Kraul, Pause: 20 s

4 x 50 m

15 m Tempoaufbau + 35 m locker, Pause: 20-30 s

1 x 100 m

25 m Spurt vom Startblock + 75 m sehr lockeres Schwimmen

3 x 200 m

HSA, GA2, Pause: 60 s

100 m

locker

3 x 200 m

Arme, GA2, Pause: 60 s

100 m

locker

3 x 200 m

Beine, GA2, Pause: 60 s

300 m

Ausschwimmen

Swipe me

Holger Lüning (Jahrgang 1965) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Er schwamm er in der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach und gewann im Masterbereich zahlreiche Meistertitel.