Schwimmen lernen - der soziale Status entscheidet

Kinder lernen in Deutschland mit etwa sechseinhalb Jahren schwimmen. Das ist eines der Ergebnisse der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ – kurz KiGGS1-Studie. Allerdings spielt der soziale Status dabei eine entscheidende Rolle: Sozial besser gestellte Kinder lernen bereits früher schwimmen, sozial benachteiligte dagegen wesentlich später.

| 20. November 2013 | TRAINING

Schwimmen lernen | Schwimmen lernen

Schwimmen lernen

Foto >Silke Insel / spomedis

Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung: Grundschüler gehen auch heute noch gern schwimmen. Allerdings schafft es die Wassersportart nicht auf Platz eins der beliebtesten Sportarten. Jeder zweite Junge (52,6 Prozent) spielt am liebsten Fußball. 16,2 Prozent schwimmen in ihrer Freizeit und 11,7 Prozent üben eine Kampfsportart aus. Bei den Mädchen steht die Bewegung zur Musik im Fokus: Fast jede dritte Grundschülerin (29,6 Prozent) tanzt oder macht Gymnastik. Weitere 20,4 Prozent turnen und 17,8 Prozent gehen schwimmen.

Die KiGGS1-Studie ist Teil des vom Robert-Koch-Institut durchgeführten langfristigen Gesundheitsmonitorings in der Bevölkerung. Dafür wurden rund 16.000 Teilnehmer (Jugendliche und Eltern) unter anderem zu ihrer sportlichen Betätigung, Impfverhalten, Allergien, Ernährung und ihrem Multimedia-Konsum befragt. Die ersten Ergebnisse wurden nun in der Broschüre „Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland – 2013“ veröffentlicht.