Muss man sich fürs Freibad-Training eincremen?

Im Hochsommer schwimmen Sie nach Feierabend wahrscheinlich gern im Freibad. Aber cremen Sie sich bei Ihrem kurzen Besuch im Bad eigentlich mit Sonnenmilch ein? Sollten Sie, wie unser Experte Dr. Holger Radloff, Dermatologe und Triathlet, empfiehlt.

| 28. Juli 2016 | TRAINING

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Foto >Frank Wechsel / spomedis

"Denn anders als UVA-Strahlen durchdringen UVB-Strahlen das Wasser. Deshalb bekommt man auch im Wasser einen Sonnenbrand. Gemeinerweise bemerkt man das aber erst, wenn es zu spät ist, weil das Wasser die Haut kühlt", sagt Radloff. Meist sehen Sie die Bescherung, wenn Sie abends krebsrot vor dem Spiegel stehen. UVB-Strahlen verursachen ein höheres Hautkrebsrisiko.

"Schützen Sie sich deshalb immer mit einer wasserfesten Sonnencreme mit UVA- und UVB-Schutz und einem ausreichenden Lichtschutzfaktor", rät der Experte. Im Handel gibt es spezielle Sonnencremes, die insbesondere den Ansprüchen von Wassersportlern gerecht werden. Doch auch der Zeitpunkt des Eincremens ist wichtig für den Schutz: Am besten cremen Sie sich schon eine Stunde vor dem Training ein, damit die Creme einzieht und nicht gleich im Schwimmbad abgespült wird. So geschützt können Sie ungestört Ihre Bahnen im Freibad ziehen.