Extremes nach vorne schauen beim Schwimmen erhöht den Wasserwiderstand.

Frank Wechsel / spomedis

Extremes nach vorne schauen beim Schwimmen erhöht den Wasserwiderstand.
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Schwimmtechnik | 7. März 2012

Fatale Folgen Die sechs häufigsten Schwimmtechnik-Fehler

Nis Sienknecht | In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Trainingsinstitut Endless Sports haben wir getestet, wie sich die häufigsten Bewegungsfehler beim Schwimmen auf den Wasserwiderstand auswirken. Das Ergebnis: Es lohnt sich, an der Technik zu arbeiten.
Um mit wenig Wasserwiderstand und möglichst schnell durch das Wasser zu gleiten, sollten Sie diese sechs häufigsten Technikfehler beim Schwimmen vermeiden:

Ballerinas im Vorteil

Um 40 bis 70 Prozent steigt der Widerstand im Vergleich zur idealen Wasserlage, wenn Sie Ihre Füße beim Schwimmen nicht strecken.

Grätschen verboten

Wer mit gegrätschten Beinen schwimmt, muss mit dem eineinhalbfachen Widerstand rechnen – ein kleiner Fehler mit großen Folgen.

Kopf runter und durch

Schauen Sie beim Schwimmen extrem nach vorn statt nach unten? Dann können Sie sich zwar besser orientieren, müssen aber gegen rund 10 Prozent mehr Widerstand kämpfen.

Gut gestreckt ist halb gewonnen

Auch die falsche Armhaltung kostet Zeit: Wenn Sie die Arme im Ellbogen nicht richtig strecken, wächst der Widerstand im Vergleich zur idealen Wasserlage um bis zu 24 Prozent.

Spannung halten

Eine gute Körperspannung ist das A und O, vor allem im Wasser. 35 bis 50 Prozent größer ist der Widerstand, wenn Ihre Wasserlage aufgrund fehlender Kraft im Rumpf leidet.

Radfahren erst später

So erwünscht der runde Tritt beim Triathlon nach dem Wechsel auch ist – im Wasser bringt Sie der Radfahrerbeinschlag nicht voran. Je nach Geschwindigkeit schwimmen Sie gegen 20 bis 50 Prozent mehr Widerstand.

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