Schaltvorgänge und Herzfrequenzen

Die Schlagfrequenz im Schwimmen ist Ihre Gangschaltung. Zusammen mit der Zuglänge, also dem Streckengewinn pro Armzug, entwickeln Sie Ihr Tempo. Und trainieren können Sie das am besten so.

| 6. Juni 2017 | TRAINING

3,3 Kilometer stehen in dieser Woche auf unserem Trainingsplan.

3,3 Kilometer stehen in dieser Woche auf unserem Trainingsplan.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Schalten Sie wie bei einem Auto alle Gänge durch, um das Getriebe in Schwung zu halten. Legen Sie das Hauptaugenmerk auf die Einhaltung der Intensitätsbereiche und stimmen Sie diese optimalerweise mit Ihrer Herzfrequenz ab. So gewinnen Sie noch mehr Sicherheit für Ihren Wettkampf.

Das Messen der Herzfrequenz sollte zu einem echten Ritual werden, wenn Sie Intervallserien ganz gleich welcher Intensität schwimmen. Das gibt Ihnen die Gelegenheit, ihr subjektives Empfinden über die Belastung mit den objektiven Daten, der Zeit und der Herzfrequenz, abzugleichen. Somit werden Sie noch vertrauter mit dem Zeitgefühl und entwickeln die Fähigkeit, Ihre Rennen ganz gezielt zu einzuteilen, wie es Ihren Möglichkeiten entspricht.

Einheit der Woche (3,3 km)

200 m

Einschwimmen

300 m

im Wechsel 50 m Beine + 50 m Arme

8 x 50 m

Kraul Mini-Max (bestes Ergebnis aus „Zugzahl + Zeit“) , Pause: 30 s

4 x 100 m

HSA GA2, Pause: 60 s

100 m

locker

3 x 100 m

HSA GA1-2, Pause: 45 s

100 m

locker

2 x 100 m

HSA GA1, Pause: 30 s

100 m

locker

1 x 100 m

HSA GA2

100 m

locker

400 m

Kraul GA1 mit Pullbuoy

400 m

im Wechsel: 25 m HSA auf Technik + 75 m Kraul locker

200 m

Ausschwimmen

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Holger Lüning (Jahrgang 1965) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Er schwamm er in der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach und gewann im Masterbereich zahlreiche Meistertitel.