Knowhow | 28. Januar 2013

TÜ, GA1, WSA & Co. So gelingt Trainieren nach Plan

Peter Jacob | TÜ, GA1, WSA, NSA, ...... kaum ein Trainingsplan kommt ohne Abkürzungen aus. Doch die wengisten Sportler sind Trainingswissenschaftler. Damit das Training auch gelingt, wenn mal kein Coach am Beckenrand steht, haben wir die gängisten Abkürzungen für Sie zusammengefasst.
GA1 = Grundlagenausdauer 1
Zur Verbesserung der Muskelausdauer und aeroben Energiegewinnung. Niedrige Intensität (60-75% der maximalen Herzfrequenz)
GA2 = Grundlagenausdauer 2
Zur Verbesserung von aerober Kapazität, Geschwindikeit und Motorik. Mittlere Intensität (75-90% der maximalen Herzfrequenz)
HSA = Hauptschwimmart
Die am besten beherrschte Schwimmart, bzw. die im Wettkampf bevorzugte Schwimmart.
NSA = Nebenschwimmart
Gegenteil zur Hauptschwimmart. Die drei Schwimmstile, die nicht Hauptschwimmart sind.
Rekom = Regeneration- und Kompensation
Lockeres Training bei sehr niedriger Intensität zur bestmöglichen Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit.
TÜ = Technische Übung
Übungen zur Verbesserung der Schwimmtechnik.
WSA = wettkampfspezifische Ausdauer
Vorbereitung auf das Renntempo bei hoher Intensität (>90% der maximalen Herzfrequenz)
5. Trainingsprogramm Vollwaschgang (Athletik)
Gesamtdistanz: 3,3 km
300mEinschwimmen
6 x 50mKraul mit Pullbouy, langer Zug
3 x 100mLagen rückwärts (Kraul, Brust, Rücken, Delfin). Pause: 20 Sek.
2 x 100mlocker Schwimmen mit Badeshorts
5 x 100mPause: 40 Sek.
25 Meter Delfin-Arme/Kraul-Beine
25 Meter Kraul-Beine
10 x Rausdrücken und Anhocken am Beckenrand
25 Meter Kraul-Sprint
25 Meter locker beliebig
5 x 100mPause: 40 Sek.
25 Meter Badewanne Sprint
25 Meter Brust-Arme/Kraul-Beine
10 Liegestütz am Beckenrand
25 Meter Tauchen
25 Meter locker
100mbeliebig
8 x 50m1./3./5./7. 25m Wasserball-Kraul + 25m locker + 12 Strecksprünge
2./4./6./8. 25m Delfn + 25m locker + 15 beidarmige Züge am Zugseil oder Thera-Band
200-300mAusschwimmen