Die aktive Rotation um die Körperlängsachse verschwendet Energie. Zudem ist es in dieser Position nahezu unmöglich, einen effektiven Unterwasserzug durchzuführen.

Michael Rauschendorfer

Rotation
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Knowhow | 25. April 2013

Kraulschwimmen Rotation? Nein, danke!

Holger Lüning | Wenn im Kraulschwimmen von Rotation gesprochen wird, dann ist damit nicht, wie vielleicht vermutet, die fulminante Bewegung der Arme, sondern die des Körpers gemeint. Und da es immer wieder die Frage nach einer aktiven Körperrotation gibt, hat sich swim-Experte Holger Lüning dieses Themas angenommen.
Was wäre, wenn die Theoretiker einem Trugschluss erlegen sind?
„Schwimm wie ein Fisch!“, haben Sie diesen Ausspruch schon einmal im Zusammenhang mit der Körperposition im Wasser gehört? Und im selben Atemzug die ausgesprochene Empfehlung, den Körper in eine Schräglage wie ein Fisch zu versetzen, um damit die Frontalwiderstände zu optimieren? Das würde also bedeuten, dass Sie den Körper um 90 Grad drehen müssten, um in eine fischartige Position zu gelangen.
Die folgenden drei Diskussionspunkte könnten gegen eine aktive Rotation in der Gesamtkörper-Position beim Kraulschwimmen sprechen.
Video: Profi-Analyse: Olympiasieger Grant Hackett liegt äußerst stabil im Wasser. Keine Spur von aktiver Rotation. 

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