Überwasserphase Immer locker bleiben!
Lockerheit ist Trumpf
Armkreisen, Stretching, Dehnen und vielleicht sogar ein wenig Yoga sind die passenden Zutaten für Ihr Lockerheitsrezept. Das Training der Lockerheit erleichtert sehr schnell die Bewegungsausführung und führt fast automatisch dazu, dass Sie Spannung aus der Muskulatur herausnehmen, wenn sie nicht notwendig ist. Denn im Umkehrschluss bedeutet eine verspannte Muskulatur in den genannten Bereichen, dass es nie zu einer wirklichen Erholung in der Überwasserphase kommen kann.
Technische Übungen im Wasser helfen Ihnen, um die Beweglichkeit zu schulen. Besonders im Abschlagrhythmus können Sie viele Variationen der hohen Ellenbogenführung über Wasser trainieren und sich somit immer wieder kontrollieren, oder die Flexibilität schulen.
Ungünstig wäre eine fehlende Flexibilität nicht nur für die regenerativen Anteile der Überwasserphase, sondern auch für eine saubere Technik. Je unbeweglicher Sie sind, desto flacher führen Sie den Arm im Regelfall über das Wasser. Dieses Defizit führt sehr schnell zu einer unnötigen Rollbewegung, ausgelöst durch das hohe Drehmoment der knapp über über der Wasseroberfläche und damit flach nach vorne schwingenden Arme.
Armkreisen und Technikübungen
Insofern lohnt es sich mehrfach, Übungsformen für eine lockere und flexible Muskulatur in das Training einzustreuen. An Land können das die angesprochen Armkreis-Übungen sein, die Sie schon fast wie ein Ritual mindestens vor jedem Training ausführen sollten. Andere gymnastische Übungen können Ihr Trockentraining sinnvoll ergänzen.
Im Wasser helfen Ihnen Technikübungen (Wasserschleifen, Reißverschluß, Achseltippen), um genau die Eigenschaften zu trainieren, die aus Ihnen einen entspannten und schnellen Schwimmer macht.
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