"Bester Schnitt!"

Wer die Ansage "bester Schnitt" hört, der weiß, dass es im Training um gute taktische Fähigkeiten aber auch um Zähigkeit geht. Und vielleicht auch um den Mut, mal etwas offensiver zur Sache zu gehen.

| 24. April 2017 | TRAINING

3,3 Kilometer stehen heute auf dem Programm.

3,3 Kilometer stehen heute auf dem Programm.

Foto >FrankW echsel / spomedis

Hinter „bester Schnitt“ verbirgt sich die anspruchsvolle Aufgabe, die vorgegebenen Intervalle mit der höchstmöglichen Durchschnittsgeschwindigkeit zu schwimmen. Gehen Sie deshalb ruhig etwas offensiver an, um Ihre Möglichkeiten auszuschöpfen. Diese Serien eignen sich in der Wiederholung hervorragend als Formüberprüfung zu einem späteren Zeitpunkt in der Saison.

Besonders für Freiwasserschwimmer und Triathleten kann dieses kraullastige Programm auch mitten in der Saison ein guter Gradmesser für die Formentwicklung darstellen. Tipp: Bestimmen Sie nach jedem Intervall Ihre Herzfrequenz, notieren Sie später die erzielten Zeiten, um noch mehr Daten und somit Aussagekraft zu Ihrer erbrachten Leistung zu erheben.

Einheit der Woche (3,3 km)

300 m

Einschwimmen

2 x 150 m

50 m Beine + 50 m Kraul Faust + 50 m Kraulabschlag, Pause: 30 s

2 x 150 m

50 m Beine beschleunigt + 50 m Mini-Lagen + 50 m Kraul, Pause: 30 s

2 x 300 m

Kraul „bester Schnitt“, Pause: 60 s

100 m

locker schwimmen

3 x 200 m

Kraul „bester Schnitt“, Pause: 60 s

100 m

locker schwimmen

4 x 150 m

Kraul „bester Schnitt“, Pause: 60 s

100 m

locker schwimmen

100 m

Kraul „voll“

300 m

Ausschwimmen

Swipe me

Holger Lüning (50) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Er schwamm er in der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach und gewann im Masterbereich zahlreiche Meistertitel.