Alles oder nichts

Tempowechsel sind nicht immer angenehm. Doch sie gehören zum Schwimmen dazu. Polarisieren Sie deshalb ganz bewusst im Training die Tempi, um noch variabler mit ihren Möglichkeiten zu werden.

| 20. Februar 2017 | TRAINING

Tempotraining | Tempo oder locker: Hauptsache konsequent.

Tempo oder locker: Hauptsache konsequent.

Foto >Michael Rauschendorfer

Dieses klar strukturierte und akzentuierte Training zielt vor allem auf die Verschiebung der Intensitäten von ganz locker und nach ganz schnell. Oder anders gesagt: Die Konsequenz ist es, die einer Trainingseinheit einen ganz klaren Fokus geben kann. In gemischter Form geht es in dieser Einheit vor allem um die Abwechslung der Intensitäten.

In der Kernserie gehen Sie deshalb in die Extrembereiche und sollten sich somit auch ganz gezielt mit der Aufgabe des lockeren Schwimmens auseinandersetzen. Schwimmen Sie nicht nur etwas lockerer als sonst, sondern gehen Sie in den Wellness-Modus, um sich bestmöglich auf die hohen Intensitäten vorzubereiten.

Einheit der Woche (3,0 km)

300 m

Einschwimmen

4 x 100 m

50 m Beine ohne Brett + 25 m TÜ + 25 m HSA, Pause: 20 s

6 x 50 m

35 m Kraul Faust + 15 m HSA Anschlagsprint, Pause: 30 s

100 m

locker

8 x 100 m

Im Wechsel: 100 m Kraul REKOM + 100 m HSA GA2, Pause: 60 s

100 m

locker

8 x 100 m

100 m Lagen, dabei jeweils eine Lage Sprint, Rest locker, Pause: 30 s

200 m

Ausschwimmen

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Holger Lüning (50) ist Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Als Aktiver schwamm er in der Bundesliga, als Master gewann er zahlreiche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs. Sein neuestes Werk sind "Die 50 besten Trainingseinheiten für Schwimmer und Triathleten ", die bei spomedis erschienen sind.