50er-Serien für mehr Speed

Mut zur Pause lautet die Devise: Je länger Sie die Pause wählen, umso schneller können Sie schwimmen. Und genau darum geht es in der heutigen Intervallserie. Entwickeln Sie Tempohärte und gehen Sie offensiv an!

| 22. August 2016 | Training

Kraul | Kraul

Hartes Tempotraining benötigt viel Pause.

Foto > Daniel Kopatsch

In der Pause liegt die Chance! Nämlich die Chance, sich auch im Training in hohen Tempobereichen zu bewegen. Schwimmen Sie die angegebenen Serien deshalb strikt mir einer Pause von mindestens 60 Sekunden. Sie können, um die Intensitäten weiter anzuheben, sogar bis zu 120 Sekunden lang sein. Sie werden schnell spüren, wie Sie deutlich mehr Tempohärte in das Training bringen und sich somit wettkampfspezifisch belasten können.

Einheit der Woche (3,2 km)

200 m

Einschwimmen

4 x 150 m

Jeweils 3 Lagen à 50 m: 25m TÜ + 25 m ganze Lage, Pause: 20 s

4 x 150 m

50 m Beine + 100 m Lagen (ggf. Kraul statt Delfin), Pause: 20 s

8 x 50 m

HSA GA2, Pause: 60 s

200 m

locker

8 x 50 m

NSA GA2, Pause: 60 s

200 m

locker

400 m

Kraul (wer mag mit Fingerpaddles) GA1/REKOM, Betonung auf guten Abdruck

200 m

Ausschwimmen

Swipe me

Holger Lüning (50) ist Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Als Aktiver schwamm er in der Bundesliga, als Master gewann er zahlreiche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs. Sein neuestes Werk sind "Die 50 besten Trainingseinheiten für Schwimmer und Triathleten", die bei spomedis erschienen sind.