3 Kilometer gezielte Regeneration

Ausruhen will gelernt sein. Oftmals genügt es nicht, einfach nur weniger oder einfach nur locker zu schwimmen. Ein gezieltes Regenerationstraining könnte aussehen wie diese Trainingseinheit.

| 3. April 2017 | TRAINING

Locker | Heute geht es mal ganz locker zu.

Heute geht es mal ganz locker zu.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

„Mach einfach mal locker“ oder „trainiere doch mal einen oder zwei Tage gar nicht ...“ – kennen Sie solche Tipps oder verfahren Sie auch mitunter nach diesem Muster? Keine Sorge, ganz verkehrt ist das Ausruhen mittels Inaktivität zunächst nicht. Doch wer sich aktiv regeneriert, fährt meistens etwas besser.

Gehen Sie gezielt in die Bereiche, die zuvor gestresst worden sind. Entweder durch intensive Trainingsbelastungen, durch einen Wettkampf oder auch durch dauerhafte Überlastungen oder Verletzungen. Nun heißt es also, sanft in die sportliche Betätigung zurück zu finden, respektive die kommenden Trainingseinheiten vorzubereiten.

Einheit der Woche (3,0 km)

300 m

Einschwimmen

300 m

Wechsel aus Beinarbeit und Armarbeit (mit Brett zwischen den Beinen)

4 x 100 m

50 m Kraul-Abschlag mit langem Zug + 50 m Kraul GA1, Pause: 20-30 s

300 m

Kraul-Arme GA1 mit Pull-Buoy

300 m

Im Wechsel: 25 m Kraul Windmühle mit extrem lockerer Überwasserphase + 50 m beliebige Lage GA1 + 25 m locker beliebig

4 x 100 m

Kraul GA1/ReKom mit Kurzflossen und langem Zug, Pause: 20-30 s

300 m

GA1/REKOM beliebig mit guter Technik

300 m

25 m HSA auf Technik + 75 m Kraul REKOM

8 x 50 m

Ausschwimmen mit Atem- und Tauchübungen, langem Gleiten nach dem Abstoß und lockerem Schwimmen

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Holger Lüning (50) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Er schwamm er in der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach und gewann im Masterbereich zahlreiche Meistertitel.