Gute Wahl
Schwimmbrille Zoggs Predator Flex
Die Predator-Schwimmbrillen des Herstellers Zoggs haben besonders unter Triathleten Verbreitung gefunden. Das mag auch daran liegen, dass einige bekannte Top-Athleten mit diesen Brillen ausgestattet werden. Aber ist die Wahl dieser Profis berechtigt? swim hat die 29,95 Euro teure "Predator Flex" in der Farbe "Blue White & Blue" getestet.
Passform
Grundsätzlich lässt sich nur individuell beantworten, ob eine Schwimmbrille passt. Die weichen Silikon-Dichtungen der Predator-Modelle dürften sich allerdings den meisten Kopfformen anpassen.
Durch geringen Andruck wird die Brille leicht auf den Augenbereich gesogen, was für ein sicheres Tragegefühl sorgt. Im Test trat während eines einstündigen intensiven Trainings kein Wasser ein. Auch bei Startsprüngen und schnellen Wenden verrutschte die Brille nicht.
Der im Vergleich zum Vorgängermodell noch flexibler gestaltete Nasensteg („4 Flexpoint Technology“) bringt jedoch allenfalls geringfügige Komfortverbesserungen. Insgesamt trug sich die Brille im Test sehr angenehm.
Sicht
Die Predator-Flex Modelle werden mit Gläsern für unterschiedliche Einsatzbereiche angeboten. Die hellblaue Tönung des getesteten Modells hellte die Sicht in der ohnehin schon gut beleuchteten Schwimmhalle erstaunlich auf. Diese Brille empfiehlt sich also besonders für dunklere Lichtverhältnisse. Auch zu den Seiten hin ist die Sicht nicht zu beanstanden.
Die Brille ist, wie mittlerweile üblich, mit einer Anti-Fog Beschichtung ausgestattet. Im Test beschlug die Brille ohne Absetzen erst nach circa 40 Minuten leicht.
Qualität
In Punkto Qualität gibt es nichts zu beanstanden. Die Weite des Silikon-Kopfbands läßt sich durch ein Raster-System leicht einstellen. Auch bei starker Spannung rutscht das Band nicht durch die Halterung und verspricht eine langlebige Spannkraft.
Die Brille ist so flexibel, dass sie auch bei einem Hinfallen auf harten Hallenboden keinen Schaden nimmt. Da die Gläser durch den Rahmen geschützt sind, zerkratzen sie in diesen Fällen auch nicht.
Design
Die Predator-Flex-Brillen sind in aktuellen Farben erhältlich, das Design ist modern. Die getestete Brille war weiß, mit hellblau getönten Gläsern.
Im Triathlonbereich macht man derzeit dank Trendsettern wie Jan Frodeno, Daniel Unger und Co. mit diesen Modellen modisch nichts verkehrt.
Für reine Schwimmer, die an die spartanischen Schwedenbrillen gewöhnt sind, mag die Gesamterscheinung etwas zu groß und futuristisch sein.
Preis/Leistung
Die unverbindliche Preisempfehlung liegt mit 29,95 Euro im oberen Bereich vergleichbarer Schwimmbrillen. Gerechtfertigt ist der hohe Preis durch das gelungene Design und die gute Passform, die man vor einem Kauf jedoch individuell prüfen sollte.
Im Lieferumfang enthalten ist auch ein Aufbewahrungsbeutel aus Stoff, mit dem sich die Brille reinigen lässt.
Gesamteindruck
Die Brille trug sich im Test sehr angenehm. Für Wettkämpfe in der Halle mag die Brille etwas zu voluminös sein.
Für Training, Freiwasserschwimmen und Triathlon ist sie aber ohne Einschränkung sehr gut geeignet. Nachteilig ist einzig der recht hohe Preis.
Die Bewertung
- Passform: [5/5]
- Sicht: [4/5]
- Qualität: [5/5]
- Design: [4/5]
- Preis/Leistung: [3/5]
- Gesamteindruck: [4/5]
Links






