Praxistipp | 1. Januar 2012

Schonwaschgang

Die richtige Pflege für Badetextilien

Sonja Schleutker-Franke | Die neue Badehose sitzt perfekt. Und damit das auch so bleibt, sollten Sie einige Dinge beachten. Denn Badetextilien benötigen eine besondere Pflege, damit sie lange haltbar sind.
Aus welchem Stoff Ihre Schwimmsachen letztlich bestehen – das Wichtigste ist, dass Sie sie nach dem Benutzen mit klarem Wasser ausspülen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie in Salz- oder Chlorwasser geschwommen sind. Denn die kleinen Salzkristalle des Meerwassers beispielsweise können Schwimmsachen porös machen. Die Chlorrückstände aus dem Schwimmbad wiederum greifen die Farben an. 

Plastiktüte oder Handtuch?

Verzichten Sie auf das Auswringen von nassen Badeanzügen und -hosen! Und auch wenn es praktisch ist: Schwimmtextilien sollten auf dem Weg vom Schwimmbad nach Hause nicht in einer Plastiktüte, sondern besser in ein Handtuch eingewickelt werden. Zu Hause sollten Sie die Schwimmbekleidung nicht an der Heizung oder im Trockner trocknen, da diese dann schnell spröde wird.
Chlor
Chlor (Cl) ist ein stechend riechendes Halogengas, das dem Badewasser zur Desinfektion beigefügt wird. Chlorgas reizt die Schleimhäute und greift viele Textilgewebe an. 

Schonwaschgang

Waschen Sie Ihre Badekleidung regelmäßig entweder per Handwäsche oder im Seiden- oder Feinwaschprogramm bei 30 Grad in der Waschmaschine. Zur zusätzlichen Schonung können Sie einen Wäschesack verwenden. Benutzen Sie aber auf keinen Fall Weichspüler, da sonst die Elastizität Ihrer Schwimmsachen leidet.