So wirken Gläserfarben bei Schwimmbrillen

Auch im nassen Element ist es von Vorteil, durch die Brille stets alles im Blick zu haben. Wir sagen Ihnen, mit welcher Gläserfarbe das gelingt.

| 11. April 2011 | MATERIAL

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Foto >Frank Wechsel / spomedis

Bei der Entscheidung für eine Schwimmbrille haben Sie nicht nur die Wahl zwischen verschiedenen Formen und Materialien. Auch die Tönung der Gläser können Sie auswählen.

Graugetönte Gläser (smoke)

Graue Gläser sollen ohne Sichtverzerrung eine natürliche Wahrnehmung von Far-ben und Kontrasten bewirken. Sie sollen außerdem UVA- und UVB-Strahlen absorbieren. Gut geeignet für den Einsatz im Freiwasser.

Blau- bis violettgetönte Gläser (blue, purple)

Brillen mit blauen bis violetten Gläsern sollen das Licht besser übertragen und so Kontraste verstärken. Sie sind relativ blendfrei und verringern Gelbstiche, da die Blautöne kurze und mittlere UV-Strahlen absorbieren. Einsatzgebiet: drinnen und draußen.

Braun-/rotgetönte Gläser (brown, red, pink)

Diese Tönungen sollen ähnlich wirken wie die Blautöne, jedoch die Kontraste noch verschärfen und die Sicht auf längere Distanzen verbessern. Gut geeignet für Outdoor-Einsätze.

Gelb- bis orangegetönte Gläser (yellow, orange)

Gelbe Brillengläser filtern das blaue Licht heraus. Das soll die Kontraste verschärfen und die Schatten- und Tiefenempfindung verbessern. Sie sind gut geeignet für das Beckenschwimmen oder bewölktes Wetter.

Verspiegelte Gläser (mirror)

Verspiegelte Gläser sollen das Sonnenlicht maximal reflektieren und sind deshalb vor allem draußen bei sehr tief stehender Sonne empfehlenswert. Im Schwimmbad sind sie oft zu dunkel.