Equipment-Guide | 18. April 2011

Richtig Testen

So wird das Neo-Testschwimmen zum Erfolg

Nis Sienknecht | Die Wahl des richtigen Neoprenanzuges ist nicht immer leicht. Nutzen Sie die Möglichkeit, beim Testschwimmen eines Fachhändlers verschiedene Modelle auszuprobieren. Gerade Einsteiger finden dabei kompetente Beratung.
Für diesen Termin sind Sie extra früher aus dem Büro los gefahren oder haben sich die Zeit am Wochenende frei gehalten - dann sollten sie beim Testschwimmen ihres möglicher Weise neuen Neoprenanzuges auch ein optimales Ergebnis erzielen. Hierfür geben wir Ihnen einige Tipps.

Beratung vom Fachmann

Bei der Suche nach der passenden Größe sind Sie beim Hersteller oder dem Betreuer des Testschwimmens am besten aufgehoben.

Qualität statt Quantität

Testen Sie maximal drei bis vier Modelle, denn Sie werden beim Schwimmen ermüden und können die Anzüge dann kaum noch objektiv miteinander vergleichen.

Auf Nummer sicher

Tragen Sie unter den zu testenden Anzügen Ihre mögliche Wettkampfkleidung. So erreichen Sie mehr Wettkampfnähe und können den Tragekomfort noch besser überprüfen.

Gut Ding will Weile haben

Nehmen Sie sich Zeit beim Anziehen der Testmodelle. Vor allem im Schritt und unter den Achseln müssen die Anzüge perfekt sitzen.

Feinschliff

Springen Sie vor dem eigentlichen Schwimmen kurz ins Wasser, um den Anzug über die Halsöffnung zu „fluten“. Überprüfen Sie danach noch einmal den korrekten Sitz des Neoprenanzugs und lassen Sie das Wasser wieder herauslaufen.

Ausgiebig testen

Schwimmen Sie mit jedem Modell mindestens 400 Meter. Nur so finden Sie heraus, ob Sie sich eingeengt fühlen oder der Anzug an bestimmten Stellen drückt oder scheuert.

Gefühl statt Gewalt

Verschieben Sie das Jagen von Bestzeiten auf den Wettkampf! Achten Sie beim Testschwimmen vielmehr auf Ihr Gefühl. Wie flexibel sind Arm- und Schulterbereich? Ist Ihre Wasserlage stabil? Können Sie unbeschwert atmen?