Marco Koch wurde wegen eines technischen Fehlers disqualifiziert.

Michael Rauschendorfer

Marco Koch schwimmt Vorlauf 200 Brust in Berlin bei DM 2013.
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Pool | 28. April 2013

Disqualifiziert WM ohne Marco Koch?

Peter Jacob | Ein Delfinkick an der falschen Stelle, hat Marco Koch um seine WM-Teilnahme gebracht. Sofern Bundestrainer Henning Lambertz und Sportdirektor Lutz Buschkow nicht beide Augen zudrücken, ist der deutsche Rekordhalter über 200 Meter Brust nach einer Disqualifikation aus dem WM-Rennen.
Zwar schwamm Marco Koch im Vorlauf in 2:11,60 Sekunden wie der Essener WM-Dritte Christian vom Lehn (2:11,05 Minuten) deutlich unter der geforderten WM-Norm. Doch die Schiedsrichter nahmen den derzeit Zweiten der Weltjahresbestenliste kurze Zeit später aus dem Rennen. Der Grund: Koch habe nach dem Start einen Delfinkick vor dem Brusttauchzug ausgeführt, so die Argumentation des Kampfgerichts.
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Im Anschluss diskutierte der Darmstädter gestenreich mit seinem Heimtrainer sowie mit Bundestrainer Lambertz. Protest legte er aber nicht ein. Da Koch über 100 Meter Brust nur Dritter wurde, müssen nun die Verantwortlichen des DSV entscheiden, ob Koch dennoch mit zur WM nach Barcelona (19. Juli bis 4. August) fahren darf. Bereits im Fall Britta Steffen deutete Lambertz an, für verdiente Sportler unter Umständen eine Ausnahmeregelung treffen zu wollen. Nach Angaben des DSV-Pressesprechers wird Koch am Nachmittag ein Einzelrennen außer Konkurrenz bestreiten, um sich für das WM-Team zu empfehlen.

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