Wegen Grippewelle geschlossen

Die Grippewelle macht auch vor Schwimmbädern nicht Halt: Weil alle vier Mitarbeiter krank sind, ist das Schwimmbad im niedersächsichen Rastede seit gestern geschlossen.

| 14. Februar 2017 | AKTUELL

Schwimmleine | Aufgrund einer Grippewelle stehen Schwimmer in Rastede vor verschlossenen Schwimmbadtüren.

Aufgrund einer Grippewelle stehen Schwimmer in Rastede vor verschlossenen Schwimmbadtüren.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

„Nachdem in der vergangenen Woche bereits drei Kolleginnen und Kollegen ausgefallen sind und der Badbetrieb nur noch vom Betriebsleiter aufrecht gehalten werden konnte, hat es gestern Vormittag den vierten krankheitsbedingten Ausfall gegeben“, sagt Ralf Kobbe, Pressesprecher der Gemeinde Rastede. Die einzige Lösung sei die Schließung des Schwimmbads gewesen. „Solch einen Fall hat es noch nicht gegeben.“ Damit muss nicht nur der öffentliche Betrieb ruhen, auch Vereine und Schulen können dort derzeit nicht trainieren.

„Lehrer und Trainer könnten natürlich die Aufsicht am Beckenrand führen, aber den Betrieb und die Wartung der umfassenden technischen Anlagen kann nur ausgebildetes Fachpersonal leisten. Ein Trainer, Lehrer oder Verwaltungsmitarbeiter wäre damit hoffnungslos überfordert“, sagt Kobbe. Er hofft, dass das Bad am Donnerstag wieder öffnen kann.