Vier DSV-Siege, eine Revanche und ein zweites Rio-Ticket

Mit soliden Leistungen der deutschen Schwimmer ist am Wochenende die Mare Nostrum Tour 2016 in Barcelona zu Ende gegangen. Zum Abschluss feierten die DSV-Männer vier Siege. Alexandra Wenk machte ihre zweite Strecke für Rio perfekt.

| 13. Juni 2016 | AKTUELL

DM Berlin Höhepunkte 27 | Impressionen von den Deutschen Meisterschaften in Berlin.

Impressionen von den Deutschen Meisterschaften in Berlin.

Foto >Daniel Kopatsch / spomedis

Wenk wurde über 200 Meter Lagen Dritte hinter Katinka Hosszu (2:10,26 Minuten, Vorlauf 2:09,70) und der Russin Victoria Andreeva (2:11,64 Minuten). In 2:12,49 Minuten im Endlauf und 2:13,40 Minuten im Vorlauf knackte die Münchnerin dabei beide DSV-Normen und darf sich über ihren zweiten Einzelstart in Rio freuen. Zuvor hatte sich die 21-Jährige bereits über 100 Meter Schmetterling das Ticket gesichert.

Christian Diener und Jan-Philip Glania teilten sich in Barcelona die Siege über 100 und 200 Meter Rücken brüderlich. Zunächst triumphierte der Potsdamer Diener über die längere Distanz in 1:58,28 Minuten. Glania wurde hier Dritter (1:59,76 Minuten). Später entschied der Frankfurter das Finale über 100 Meter in 54,42 Sekunden für sich. Diener belegte diesmal Platz sechs. Über 100 Meter Schmetterling war der Hamburger Steffen Deibler nicht zu schlagen. Der Sprinter kämpft weiter um einen Staffelplatz für Rio. Diesmal schwamm er 52,19 Sekunden.

Weltmeister Marco Koch konnte sich bei seinem Sieg über seine Paradestrecke 200 Meter Brust gleich doppelt revanchieren. In 2:09,05 Minuten blieb er diesmal knapp vor Anton Chupkov, der Koch noch in Canet bezwungen hatte. Diesmal benötigte der Russe 19 Hundertstel länger als Koch. Dritter wurde Ross Murdoch in 2:10,25 Minuten. Der Brite hatte Koch bei den Europameisterschaften in London den EM-Titel abgenommen und den Darmstädter auf Platz zwei verwiesen.