Swimming World: Britta Steffen verliert Gold

Die Schwimm-WM in Shanghai rückt näher - und die ersten Experten wagen sich mit ihren Prognosen an die Öffentlichkeit. Das US-Magazin Swimming World ist sich dabei sicher: Britta Steffen wird ihre in Rom gewonnen Weltmeistertitel abgeben müssen.

| 6. Juli 2011

Britta Steffen (SG Neukölln)

Britta Steffen (SG Neukölln)

Foto > Frank Wechsel / spomedis

Zweieinhalb Wochen vor dem Beginn der Beckenwettbewerbe im Oriental Sports Center in Shanghai hat John Lohn, Experte des renommierten Fachmagazins Swimming World, nun seine Tipps abgegeben. Dabei gehen die Sieg über die 50 und 100 Meter Freistil in die Niederlande: Ranomi Kromowidjojo ist Lohns Favoritin über die Sprintstrecke. "So wie die Holländerin in diesem Jahr geschwommen ist, kann ich nicht auf die Olympiasiegerin tippen", begründet Lohn seine Prognose, bei der er Kromowidjojo vor Britta Steffen und der Schwedin Therese Alshammar sieht. Über 100 Meter sieht er Kromowidjojos Teamkollegin Femke Heemskerk vorn, Silber soll auch hier an Steffen gehen, Bronze an die Engländerin Francesca Halsall. Beide Holländerinnen führen derzeit die Weltranglisten über 50 und 100 Meter Freistil an.

Staffeltitel in drei Länder?

Weitere Medaillen bei den Frauen sieht John Lohn nicht für den Deutschen Schwimmverband - nicht einmal in den Staffeln. Über 4 x 100 Meter Freistil prognostiziert er die Niederlande vor den USA und Australien, über 4 x 200 Meter die Australierinnen vor den USA und Gastgeber China. Nur in der Lagenstaffel hat er seine Mannschaft vorn: Hier sollen die USA vor China und Australien gewinnen.

In wenigen Tagen will Swimming World auch die Prognose für die Männerentscheidungen veröffentlichen. Die Beckenwettbewerbe finden in Shanghai vom 24. bis 31. Juli statt.