Britta Steffen schwimmt in Moskau zum nächsten Weltcup-Sieg.

Frank Wechsel / spomedis

Britta Steffen
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Pool | 18. Oktober 2012

Weltcup in Moskau Steffen siegt auch bei Bergfest weiter

Frank Wechsel | Britta Steffen bleibt in diesem Winter über ihre Paradestrecke eine Klasse für sich, Paul Biedermann kommt auch langsam in Fahrt, Theresa Michalak sichert sich erneut Rang zwei und Marco Koch muss kurz vor dem Heim-Weltcup noch mal über die 1.500 Meter ran. Das war Weltcup Nummer vier.
Britta Steffens Bergfest auf der acht Stationen umfassenden Weltcup-Tour hat mit einem hübschen Doppel-Erfolg für sie und Lebensgefährte Paul Biedermann begonnen. Zunächst setzte sich der Hallenser im Gegensatz zu seinem Silber-Rennen am vergangenen Wochenende in 3:44,00 Minuten gegen Stockholm-Sieger Robert Hurley (Australien, 3:44,62 Minuten) durch. Wenige Minuten danach sicherte sich seine zukünftige Trainingspartnerin in Abwesenheit von Dauerkonkurrentin Therese Alshammar über 50 Meter Freistil in 24,20 Sekunden souverän Gold vor der US-Amerikanerin Jessica Hardy (24,52 Sekunden).
Am zweiten Tag ließ die Freistilsprinterin der Konkurrenz dann auf ihrer Paradedisziplin erneut keine  Chance. Wie schon auf den drei Weltcup-Stationen zuvor kraulte die Doppel-Olympiasiegerin von Peking über 100 m Freistil in 52,92 Sekunden zu Gold und verwies auch hier Jessica Hardy (53,74 Sekunden) deutlich auf Rang zwei. Biedermann musste sich indes bei seinem geteilten zweiten Rang über 200 Meter Freistil mit ordentlichen 1:44,49 Sekunden knapp dem Südafrikaner Darian Townsend (1:44,26 Sekunden) geschlagen geben. Am vergangenen Wochenende war Biedermann beim Sieg von Townsend noch am Treppchen vorbei gekrault.
Weitere Podestplätze für das lediglich vierköpfige deutsche Team erschwammen Theresa Michalak und Marco Koch. Kurzbahn-Europameisterin Michalak schlug bei ihrem ebenfalls geteilten zweiten Rang über 100 Meter Lagen nach 59,98 Sekunden knapp hinter Weltcup-Überfliegerin Katinka Hosszú (Ungarn, 59,69 Sekunden) an. Brustspezialist Koch hatte über seine Paradedisziplin 200 Meter Brust erneut das Nachsehen, schwamm aber beim Sieg von Sean Mahoney (USA, 2:05,11 Minuten) in 2:06,39 Minuten als Dritter hinter Lokalmatador Viatcheslav Sinkevich (2:06,06 Minutren) noch in die Prämienränge. Am Tag danach musste der Darmstädter dann gar über 1.500 Meter Freistil ran, die er nach 15:49,87 Minuten als Sechster beendete - ob freiwillig oder als Straftraining, ist nicht übermittelt.
Trotz Meldung nicht angetreten ist dagegen das DSV-Quartett im Finale der 4x50-Meter-Mixed-Staffeln. Die werden wir, wenn auch in anderer Besetzung, aber sicher am kommenden Wochenende sehen, wenn der Weltcup-Zirkus in Berlin Halt macht.

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