Schwamm beim Weltcup in Berlin 50 und 100 Meter Freistil und Schmetterling: Steffen Deibler.

Silke Insel / spomedis

Steffen Deibler Weltcup Berlin 2012
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Pool | 23. Oktober 2012

Steffens Blog Steffen Deibler: Aus dem Training zum Weltcup

Steffen Deibler | Nach den Olympischen Spielen trainiert Steffen Deibler erst wieder seit rund drei Wochen. Das war die Ausgangslage für den Weltcup in Berlin. Aber der 25-Jährige setzt seine Prioritäten für die nächste Saison ein wenig anders. Wie, das verrät er in seinem neuesten Blog.
Hallo liebe Blog-Leser,

der letzte Blog ist eine Weile her und das kommt, weil ich hauptsächlich auf den neuen Social-Media-Netzwerken unterwegs bin. Twitter und Facebook sind ziemlich aktuell, da kommt der Blog ein bisschen zu kurz. Nun endlich wieder was Aktuelles auf diesem Weg! Falls ihr die Chance auf einen neuen Laptop haben wollt, kann ich euch ans Herz legen, meine Fanseite auf Facebook zu liken. Warum werdet ihr bald sehen :) Auch auf meiner Homepage habe ich einiges in Schuss gebracht, zum Beispiel mein Vorlesungsverzeichnis und die Termine.

Pause nach Olmypia

Ich habe nach den Olympischen Spielen eine lange Pause gemacht und bin zeitgleich mit meinem Studium an der HAW Hamburg auch wieder ins Training eingestiegen. Ich habe mich entschieden, dieses Semester wieder einiges an Kursen zu schaffen, dementsprechend voll ist mein Vorlesungsverzeichnis auch.
Das Training läuft gut nebenher – auch wenn ich zum Teil um 6.15 Uhr morgens ins Wasser springe, damit ich um 8.30 Uhr die erste Vorlesung besuchen kann. Das Ziel für dieses Semester lautet: Alle Klausuren gut bestehen und nebenher die Langbahnsaison nächstes Jahr vorbereiten.
Bis jetzt klappt alles super und es macht mir nach der Pause auch Spaß, wieder einen geregelten Tagesablauf zu haben. Nebenher laufen heißt in meinem Fall 20 Stunden/Woche im Wasser und 6 Stunden an Land.

Keine Kurzbahn-WM

Ich will in Barcelona bei der WM 2013 wieder schnell und fit sein – das bedeutet natürlich auch bei der Qualifikation im April in Berlin. Was wiederum heißt, dass die ganze Kurzbahnsaison für mich dieses Jahr unwichtig ist. Das heißt auch, dass ich keine Kurzbahn-Weltmeisterschaften schwimmen werde, und auch dass ich vergangenes Wochenende beim Weltcup in Berlin deutlich unter meinen Bestleistungen geblieben bin. Geschwommen bin ich meine Standards: 50 und 100 Meter Freistil und Schmetterling.

Das schreibe ich euch, damit ihr meine Leistungen vom Wochenende und auch in den nächsten Monaten einordnen könnt. Für mich ist jetzt der Zeitpunkt, das Studium voranzutreiben – um dann in den kommenden Jahren auch wieder die Möglichkeit zu haben, mich ganz auf den Schwimmsport zu konzentrieren.

Es macht mir Spaß, wieder was zu lernen und wirklich jeden Tag den Kopf anzustrengen! Darum kann ich die Doppelbelastung auch ganz gut ab – weil mir beides Spaß bringt.

Viele Grüße,
euer Steffen

Steffens Finale über 100 Meter Schmetterlin beim Weltcup in Berlin

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