In der Tauchphase beim Brustschwimmen ist nach Start und Wende jeweils ein Delfinkick erlaubt.

Silke Insel / spomedis

Brustschwimmen Marco Koch

Cameron van der Burgh konzentriert sich in London auf sein Rennen. Der Südafrikaner holte Gold über 100 Meter Brust.

Frank Wechsel / spomedis

Cameron van der Burgh führte bei Olympia unerlaubte Delfinkicks Unterwasser durch.

Frank Wechsel / spomedis

Bilder 1/1
Pool | 26. Februar 2013

FINA-Entscheidung Schwimm-WM wohl ohne Unterwasserkameras

Peter Jacob | Die Schiedsrichter bei der Schwimm-WM in diesem Sommer müssen voraussichtlich weiter auf die Hilfe von Unterwasserkameras verzichten. Nach einem Medienbericht hat dies die Regelkommission der FINA entschieden.
Wie swimnews.com am Dienstag berichtet, erfolgt die endgültige Entscheidung über die Nutzung von Kameras bei Top-Ereignissen durch die technische Kommission des Weltverbands FINA. Diese tage jedoch erst kurz vor Beginn der Weltmeisterschaften in Barcelona (19. Juli bis 4. August). Eine Einführung zur WM scheint daher nach jetzigem Stand ausgeschlossen.
Bei den Olympischen Spielen in London hatte es wiederholt Diskussionen um den Einsatz von Unterwasserkameras gegeben, nachdem etliche Athleten beim Brustschwimmen nach den Wenden mehrere Delfinkicks durchgeführt hatten. Dies ist laut Reglement verboten, für die Schiedsrichter wegen starker Wasserverwirbelungen jedoch so gut wie nicht zu sehen.
Südafrikas Olympiasieger Cameron van der Burgh hatte nach seinem Goldrennen über 100 Meter Brust zugegeben, mehr als den einen erlaubten Delfinkick ausgeführt zu haben. "Das machen doch alle", wurde van der Burgh von der Deutschen Presse-Agentur zitiert. "Jeder dehnt die Grenzen des Regelwerks aus. Wer das nicht macht, der fällt zurück."  Die Reaktionen auf das Geständnis waren geteilt: Manche Schwimmexperten äußerten Verständnis, andere forderten die nachträgliche Disqualifikation van der Burghs.
 
 

Termine finden

Swim Onlineshop