Hosszu vs. Sjöström: Duell der Powerfrauen

Sie sind die Vielstarterinnen bei der EM in Berlin: Katinka Hosszu und Sarah Sjöström nehmen fast alles mit was geht – und sind dabei immer schnell.

| 21. August 2014 | AKTUELL

Sarah Sjöström | Sarah Sjöström bei der EM in Berlin.

Sarah Sjöström bei der EM in Berlin.

Foto >Daniel Kopatsch

Jeweils drei Siege stehen für Sarah Sjöström und Katinka Hosszu nach vier Wettkampftagen schon zu Buche. Das vierte Gold ging Sjöström mit der 4 x 200 Meter Freistilstaffel durch die Lappen. Weil die schwedische Schlussschwimmerin Stina Gardell auf den letzten Metern fast stehen blieb, gab es nur Silber für die Skandinavierinnen. Hosszu holte im gleichen Rennen mit Ungarn Bronze und liegt im Ranking der erfolgreichsten Athletin damit ganz knapp hinter Sjöström.

Überhaupt war es der Tag der Katinka Hosszu. Zwei Goldmedaillen über 200 Meter Lagen und 100 Meter Rücken gewann sie heute, dazu die Bronzene mit der Staffel. Bislang kreuzte sich ihr Weg noch nicht direkt mit Sjöström: Erst im Finale über 200 Meter Freistil könnte es ein Duell geben. Allerdings setzte die Schwedin in der Staffel ein Ausrufezeichen, schwamm die 200 Meter in 1:53,64 Minuten. Bei Hosszu zeigten die Uhren 1:56,58 Minuten.

Bilanz

MedailleSarah SjöströmKatinka Hosszu

Gold

100 m Freistil

100 m Rücken

50 m Schmetterling

200 m Lagen

4 x 100 m Lagen Mixed

400 m Lagen

Silber

4 x 200 m Freistil

Bronze

4 x 200 m Freistil

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Die dritte Vielstarterin im Bunde, die Spanierein Mireia Garcia Belmonte, kommt bei der EM dagegen noch nicht zu 100 Prozent in Schwung. Nach Bronze im Freiwasser über 5 Kilometer, holte sie im Becken bisher zweimal Silber. Ihr heutiger Versuch, nur drei Minuten nach Platz zwei über 800 Meter Freistil auch über 200 Meter Lagen aufzutrumpfen misslang. Mit rund zehn Sekunden Rückstand auf Siegerin Hosszu kam Belmonte als Achte ins Ziel.