Hosszu verpasst Lagen-Rekord - alle DSV-Asse im Finale

Während alle sechs gestarteten DSV-Schwimmer die Finals erreichten, hat "Iron Lady" Katinka Hosszu ihr Mammutprogramm bei der EM in Berlin mit einem Sieg über 400 Meter Lagen in Angriff genommen.

| 18. August 2014 | AKTUELL

Katinka Hosszu | Katinka Hosszu bei der EM in Berlin.

Katinka Hosszu bei der EM in Berlin.

Foto >Daniel Kopatsch, Katinka Hosszu

In 4:31,03 Minuten bezwang Hosszu ihre Dauerrivalin Mireia Belmonte Garcia aus Spanien (4:33,13 Minuten) und die Britin Aimee Willmott (4:34,69 Minuten). Dabei lag die Ungarin lange Zeit auf Rekordkurs, erst auf den letzen 100 Meter fiel sie hinter die Weltbestzeit der Chinesin Ye Shiwen und ihren eigenen Europarekord zurück.

Steffen Deibler | Steffen Deibler startet zum Delfin-Sprint über 50 Meter.

Steffen Deibler startet zum Delfin-Sprint über 50 Meter.

Foto >Daniel Kopatsch

Unterdessen dürfen die deutschen Fans auf die erste Medaille hoffen, denn gleich sechs Athleten gelang die Qualifikation für die Endläufe am morgigen Dienstag. Die besten Aussichten auf Edelmetall hat Sprinter Steffen Deibler, der mit der drittschnellsten Zeit über 50 Meter Schmetterling weiterkam. Auch Jenny Mensing und Lisa Graf über 200 Meter Rücken und Jan-Philip Glania und Christien Diener über 100 Meter Rücken zählen zum erweiterten Favoritenkreis. Außerdem ist Geburtstagskind Hendrik Feldwehr als achter über 100 Meter Brust dabei.

Die ersten Staffelentscheidungen der EM gingen an Schweden und Frankreich. Während die Schwedinnen die Niederlande und Italien auf die Plätze verwiesen, machten Frankreich auch ohne Superstar Yannick Agnel die Titelverteidigung bei den Männern perfekt. Silber sicherte sich Russland vor Italien.