Hosszu schwimmt Weltrekord – Diener gewinnt

Mit vier Siegen und einem Weltrekord ist Titelverteidigerin Katinka Hosszu ist den diesjährigen Kurzbahn-Weltcup gestartet. Am ersten Tag in Doha sorgte Christian Diener für den einzigen deutschen Sieg.

| 28. August 2014 | AKTUELL

Katinka Hosszu | Katinka Hosszu bei der EM in Berlin.

Katinka Hosszu bei der EM in Berlin.

Foto >Daniel Kopatsch, Katinka Hosszu

Der Potsdamer Diener gewann über 100 Meter Rücken vor Eugene Godsoe und den USA und dem Australier Bobby Hurley. In 50,49 Sekunden schwamm der EM-Zweite über 200 Meter Rücken neue persönliche Bestzeit. Ebenfalls aufs Podest schaffte es Marco Koch aus Darmstadt über 200 Meter Brust. Als Zweiter hinter Olympiasieger Daniel Gyurta (2:01,06 Minuten) strich Koch (2:01,71 Minuten) 1.000 US-Dollar Prämie ein.

Der Hamburger Steffen Deibler wurde in 47,22 Sekunden Dritter über 100 Meter Freistil. Hier siegte Chad le Clos aus Südafrika in 46,29 Sekunden vor dem Polen Konrad Czerniak (46,52 Sekunden). Franziska Hentke aus Magdeburg erzielte ihre beste Platzierung über 800 Meter Freistil. Beim Sieg von Mireia Belmonte Garcia (8:14,99 Minuten) wurde sie in 8:38,87 Minuten Vierte.

Neuer Lagen-Rekord

Für das sportliche Highlight sorgte die Ungarin Hosszu mit einem Weltrekord über 200 Meter Lagen. In 2:02,61 Minuten blieb sie deutlich unter ihrer alten Bestmarke, die sie im vergangenen Jahr in Eindhoven aufgestellt hatte (2:03,20 Minuten). In Doha schwammen die Zweitplatzierte Caitlin Leverenz (2:07,11 Minuten) und Lisa Zeiser aus Österreich (2:08,32 Minuten) deutlich hinterher. Zuvor lag Hosszu bereits über 200 Meter Freistil lange Zeit auf Weltrekordkurs. Erst auf den letzten 50 Metern fiel sie hinter die Vorgabe von Federica Pellegrini (1:51,17 Minuten) zurück. Hosszu siegte 1:51,41 Minuten.