Emotionaler DLRG-Clip für mehr Seepferdchen

Mit einem Kurzfilm macht die DLRG auf die sinkende Schwimmfähigkeit von Kindern in Deutschland aufmerksam. Der emotionale Clip "Beste Freunde" begleitet zwei Jungs, die alles gemeinsan unternehmen - außer Schwimmen.

| 6. Juli 2016 | AKTUELL

DLRG | Impression aus dem Film \"Beste Freunde\" von der DLRG und Nivea.

Impression aus dem Film "Beste Freunde" von der DLRG und Nivea.

Foto >DLRG

Zwei Jungs, die als beste Freunde gemeinsam die Welt entdecken, die lachen, rennen, forschen und immer für einander da sind. Nur beim Schwimmen trennen sich die Wege der beiden. Der Grund: Einer von zwei Viertklässlern in Deutschland kann nicht sicher schwimmen.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft hat den eine Minute langen Film gemeinsam mit Nivea produziert, um auf die stetig nachlassende Schwimmfähigkeit in Deutschland aufmerksam zu machen. Laut einer DLRG-Studie von 2015 ist jeder zweite Viertklässler nicht in der Lage, sicher zu schwimmen. "Das ist eine Tatsache, die viel zu wenigen Menschen bekannt ist", sagt Ingo Tanger von Beiersdorf Deutschland. "Gemeinsam mit der DLRG verfolgen wir das große Ziel, dass alle Kinder in Deutschland die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Um dies zu erreichen, müssen wir die Öffentlichkeit wachrütteln."

Mehr Seepferdchen

Hauptdarsteller des Films sind zwei befreundete Jungs, die jede freie Minute miteinander verbringen und neugierig die Welt entdecken. Nur an einem Punkt trennen sich ihre Wege: Als einer der beiden ins Wasser springt, schaut der andere traurig zu – denn er kann nicht schwimmen.

Nivea und die DLRG engagieren sich mit ihrem 2006 initiierten Spendenprogramm "Seepferdchen für alle - Schwimmen lernen mit Nivea" dafür, dass mehr Kinder das Seepferdchen erhalten. Im Jahr 2015 ließen sich fast 500 pädagogische Fachkräfte über die DLRG kostenlos zu Schwimmlernhelfern qualifizieren. "Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass sich die Anzahl potenzieller Ausbilder vergrößert und mehr Kinder ans Wasser gewöhnt werden", erklärt DLRG-Präsident Hans-Hubert Hatje.