Elf Entscheidungen am Samstag

Neun Einzel- und zwei Staffelentscheidungen stehen am Samstagnachmittag auf dem Programm der 123. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen. Im Fokus stehen die Entscheidungen über 100 Meter Freistil.

| 4. Juni 2011 | AKTUELL

Schwimmer von oben | Delfin-Schwimmer von oben

Delfin-Schwimmer von oben

Foto >Frank Wechsel

Neben den Auftritten der Topstars um Britta Steffen und Paul Biedermann (siehe gesonderter Bericht) geht es in der Europaschwimmhalle um die Titel über die 200 Meter Rücken, 100 Meter Brust und 200 Meter Schmetterling (jeweils Frauen und Männer). Die Frauen suchen zudem die Meister auf der nicht olympischen 1.500-Meter-Freistil-Strecke. Zum Abschluss stehen die beiden Lagenstaffeln über jeweils 4x100 Meter auf dem Programm.

Zweites Ticket für Yannick Lebherz?

Yannick Lebherz, der sich bereits über die 400 Meter Lagen für die WM in Shanghai qualifizieren konnte, blieb als Favorit über 200 Meter Rücken im Vorlauf als Einziger unter der 2-Minuten-Marke. Für die Normzeit muss er sich im Finale von 1:58,61 Minuten auf 1:57,45 Minuten steigern. Bei den Frauen war Jenny Mensing in den Vorläufen ebenso überragend, muss sich aber für das Finale um mehr als drei Sekunden steigern.

Spannendes Brust-Finale

Nur 1,3 Sekunden lagen die besten Zehn nach den Vorläufen über 100 Meter Brust bei den Männern auseinander, Vorlaufschnellster war Johannes Neumann in 1:02,02 Minuten. Bei den Frauen will Sarah Poewe als Vorlaufschnellste ihren Vorjahrestitel verteidigen. Herausgefordert wird sie von Caroline Ruhnau.

Neue Chance für Isabelle Härle

Im schnellsten Zeitlauf über die 1.500 Meter der Frauen will sich 800-Meter-Meisterin Isabelle Härle doch noch für die WM in Shanghai empfehlen. Im Vorjahr hatte sie den Titel in 16:22,05 Minuten errungen, heute muss sie sich auf 16:06,57 Minuten steigern, um in China dabei zu sein.

Klarer Sieg für Wallburger

Über 200 Meter Delfin schließlich schwamm Tim Wallburger der Konkurrenz bereits im Vorlauf um vier Sekunden davon, seine Zeit von 1:58,26 Minuten muss er aber auf 1:55,96 Sekunden steigern, um bei der WM dabei zu sein. Bei den Frauen geht Franziska Hentke auf die Mission Titelverteidigung, auch wenn sie wohl kaum eine Chance haben wird, die harte Norm von 2:07,06 Minuten zu unterbieten.