DSV-Medaillengewinner im internationalen Vergleich

Sechs Medaillen holten die deutschen Schwimmer bei der EM in Berlin - fünf in Einzeldisziplinen, dazu Gold mit der Staffel. Doch wie schneiden die Medaillengewinner im internationalen Vergleich ab?

| 28. August 2014 | AKTUELL

Jan-Philip Glania - Finale 100 m Rücken | Jan Philip Glania holt im Finale über 100 Meter Rücken die erste Medaille für den DSV bei der Schwimm-EM 2014 in Berlin

Jan Philip Glania holt im Finale über 100 Meter Rücken die erste Medaille für den DSV bei der Schwimm-EM 2014 in Berlin

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Marco Koch, Paul Biedermann, Christian Diener, Philip Heintz und Jan-Philip Glania gewannen in Berlin für das deutsche Team Edelmetall. Außerdem stand die 4 x 200 Meter Freistilstaffel mit Biedermann, Clemens Rapp, Yannick Lebherz und Robin Backhaus ganz oben auf dem Podest. Mit sechs Medaillen erreichten die Athleten das ausgegebene Minimalziel. Doch der Tunnelblick auf die Plätze eins, zwei und drei vernebelt leicht den Blick auf die einzelne Leistung. Bundestrainer Henning Lambert stellte klar: In seinen Augen bewegen sich nur drei dieser Leistungen auf aktuellem Weltniveau.

Name

Strecke

Zeit

EM

C. G.

PanPacs

Welt

Koch

200 Brust

2:07,47

Gold

Silber

Gold

Platz 2

Biedermann

200 Freistil

1:45,80

Silber

Bronze

Gold

Platz 6

Heintz

200 Lagen

1:58,17

Silber

Silber

Platz 5

Platz 15

Diener

200 Rücken

1:57,16

Silber

Platz 4

Platz 5

Platz 17

Glania

100 Rücken

0:54,15

Bronze

Platz 6

Platz 7

Platz 26

DSV

4 x 200 Freistil

7:09,00

Gold

Silber

Platz 4

Platz 4

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Die Tabelle zeigt die Ergebnisse der deutschen Medaillengewinner im internationalen Vergleich. Angegeben ist jeweils die Platzierung und die Finalzeit bei der EM in Berlin sowie die theoretische Platzierung, wären die deutschen Athleten bei den Commonwealth Games (Teinehmer u.a. USA, Australien, England, Kanada, Südafrika) und Pan-Pazifik-Meisterschaften (u.a. USA, Australien, Südafrika, China, Südkorea, Kanada) angetreten. Die letzte Spalte zeigt die Platzierung in der Weltrangliste.

Während Marco Koch und Paul Biedermann mit ihren EM-Leistungen bei allen Topereignissen auf dem Podium gestanden hätten, hätte es für die anderen immerhin zur Finalteilnahme gereicht.