Fast 6.000 Meldungen DM 2011: Über Berlin nach Shanghai
Die Hürden sind hoch für die Schwimmer, die sich bei den nationalen Titelkämpfen in der kommenden Woche in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark für die Weltmeisterschaften qualifizieren wollen: Zur Nominierung vorgeschlagen werden nur Athleten, die in Berlin in einem Finale mindestens Platz zwei erreichen und dabei die Normzeit unterbieten, die sich bei den olympischen Strecken am elften Platz der bereinigten Weltrangliste (3. Mai 2010 bis 2. Mai 2011) orientiert, für die nicht-olympischen Strecken sogar an Rang sechs.
Festival der Rekorde in Berlin?
Das bedeutet: Auf immerhin acht Strecken liegt die Qualifikationshürde momentan unter dem bestehenden deutschen Rekord. „Wir orientieren uns bei unserer Normengestaltung am aktuellen Weltniveau. Um dies sicherzustellen, definieren wir den Abstand zur absoluten Weltklasse durch Anbindung der Normen an aktuelle Weltranglistenpositionen", sagt Dirk Lange, der Bundestrainer der Schwimmer. "Diese Strategie bewirkt, dass die tatsächlichen Nominierungszeiten von der Weltklasse selbst definiert werden und nicht von uns. Die Strategie ist aber von uns vorgegeben“, erklärt der Berliner.
WM 2011
Die Weltmeisterschaften im Schwimmen werden vom 16. bis 31. Juli in Shanghai (China) ausgetragen. Die Beckenwettkämpfe finden vom 23. bis 31. Juli im Oriental Sports Center auf dem Gelände der Weltausstellung Expo 2010 statt.
Qualifikation auch für den Nachwuchs
Nicht nur für die Elite, sondern auch für den Nachwuchs geht es in Berlin um die Qualifikation für das internatioanle Geschäft: Nach der DM werden auch die Kader für die Jugend-Weltmeisterschaften in Lima (16. bis 21. August) und die Jugend-Europameisterschaften in Belgrad (6. bis 10. Juli) nominiert. Und durch die Integration des Schwimm-Mehrkampfes in die nationalen Titelkämpfe schnuppern in Berlin auch die ganz jungen Aktiven (Jahrgang 1999) erste DM-Luft.











